Clinton und Trump attackieren sich

"Spektakel von St. Louis": Das sagt die US-Presse zum 2. TV-Duell

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Hillary Clinton und Donald Trump verbrachten den Großteil des zweiten TV-Duells damit, sich gegenseitig zu attackieren.

St. Louis - Wer ist Gewinner, wer Verlierer? Die US-Presse kommentiert am Montag die TV-Debatte von Hillary Clinton und Donald Trump.

„New York Times“: „Donald Trump hat seine hemmungslose Kampagne auf ein Thema heruntergefahren: den Hass auf Hillary und Bill Clinton. Während republikanische Amtsinhaber Anzeichen davon zeigen, dass sie ihn im Stich lassen, arbeitete er sich daran ab, Clinton zu dämonisieren (...) und seine Kernanhängerschaft daran zu erinnern, dass sie das Einzige ist, was zwischen ihm und dem Präsidentenamt steht.“

„Washington Post“: „Was sich hier Sonntagnacht ereignet hat, wird wahrscheinlich als das Spektakel von St. Louis in Erinnerung bleiben: eine Debatte, umrahmt von schmutzigen Ereignissen, die Trump isoliert, trotzig und politisch verwundet zurückließen, eine republikanische Partei, die im Krieg mit sich selbst ist und ein Land, das sich in einem Wahlkampf wiederfindet, der Themen und sogar einigermaßen zivilisierte Debatten hinter sich gelassen hat (...).“

„Boston Globe“: „Es war zum großen Teil eine Debatte über Donald Trump, persönliche Angriffe, und die Neunziger, eine Zeit, in der Bill Clinton Präsident war. Die Fragen des Publikums - ohnehin nur sporadisch - dienten den Kandidaten nur dazu, sich gegenseitig anzugreifen.“

„Wall Street Journal“: „(...) Wenn es das Gebot dieser Debatte für Trump war, den Angriff zu überleben und zurück auf die Füße zu kommen, dann ist ihm das gelungen.“

Das TV-Duell im Ticker zum Nachlesen.

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