Kampfansage

Union: AfD verkauft Wähler für dumm

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Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach hatte als erster CDU-Mann an einer Diskussion mit AfD-Chef Bernd Lucke (r) teilgenommen.

Berlin - Die Union geht mit der AfD als Konkurrent um Wählerstimmen offensiv um: Finanzminister Schäuble (CDU) sagte, man wolle solche Parteien mit politischen Argumenten bekämpfen.

Die Union sagt der bei der Europawahl erfolgreichen Alternative für Deutschland (AfD) politisch den Kampf an. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erläuterte in der „Märkischen Oderzeitung“ (Samstag): „Wir haben schlicht keinen Bedarf an Parteien, die an den Rändern des politischen Spektrums mit demagogischen Parolen Unsicherheiten in der Bevölkerung schüren, ohne selbst Lösungen zu präsentieren.“ Er werde solche Parteien immer politisch, mit guten Argumenten, bekämpfen.

Die eurokritische AfD hatte bei der Europawahl im Mai aus dem Stand heraus 7,1 Prozent der Stimmen erreicht.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte der „Welt“ (Samstag), die Bürger erwarteten, dass die Union mit der AfD ringe - auch in Talkshows. „Wir müssen die AfD entlarven als eine Partei, die professoral daherkommt, die Wähler aber für dumm verkaufen will.“

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hatte dagegen nach der Wahl eine Auseinandersetzung mit der AfD in Fernseh-Talkrunden abgelehnt. „Mit denen möchte ich nicht in Talkshows sitzen“, sagte er.

dpa

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