Union weit vorn

SPD rutscht in Umfrage unter 20 Prozent – FDP-Wähler favorisieren nun Merz als Kanzler

Oppositionsführer Friedrich Merz, hier mit FDP-Chef Friedrich Merz.
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Scheint die Unterstützung der FDP zu haben: Oppositionsführer Friedrich Merz, hier mit FDP-Chef Friedrich Merz. (Archivfoto)

Die Union liegt in einer weiteren Umfrage vor der SPD. Die Sozialdemokraten fallen unter 20 Prozent, die Ampel verliert die Regierungsmehrheit.

Berlin – Vor zwei Wochen konnte die SPD bei der Niedersachsen-Wahl einen klaren Erfolg verbuchen. Im Bund fallen die Sozialdemokraten einer aktuellen Umfrage zufolge jedoch weiter ab – wie auch die übrigen Ampel-Parteien.

Trendbarometer: SPD rutsch unter 20 Prozent – Ampel ohne Mehrheit

Im aktuellen „Trendbarometer“ von RTL und n-tv verliert die SPD einen Prozentpunkt und rutscht erneut unter die 20-Prozent-Marke (19 Prozent). Klar stärkste Kraft bleibt die CDU/CSU mit 29 Prozent (+1). Die Werte für die Grünen (20 Prozent), AfD (14), FDP (6), Linke (4) und die sonstigen Parteien (9) bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert.

Da für eine regierungsfähige Mehrheit 46 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich wären, hätte die „Ampel“-Koalition zurzeit mit zusammen 45 Prozent keine Mehrheit mehr. Ein schwarz-grünes Bundesbündnis, wie derzeit in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen, käme auf die nötigen Stimmen.

Kanzlerfrage: Scholz vor Merz - nicht aber bei den FDP-Wählern

Wenn die Wahlberechtigten den Bundeskanzler direkt wählen könnten und die Wahl zwischen Olaf Scholz, Robert Habeck und Friedrich Merz hätten, würden sich der Erhebung zufolge 24 Prozent für Scholz (-1), 19 Prozent für Merz, 18 Prozent für Habeck (jeweils -1) entscheiden. Hätten die Wahlberechtigten die Wahl zwischen Scholz, Merz und Annalena Baerbock, würden sich 25 Prozent für Scholz (+1), 20 Prozent für Merz (-1) und 19 Prozent für Baerbock (-2) entscheiden.

Spannend: Die Anhänger der mit der SPD und den Grünen koalierenden FDP favorisieren Friedrich Merz statt Kanzler Scholz. Wie sich die Stimmverhältnisse genau unterteilen, teilten RTL/ntv nicht mit.

Einmal mehr zeigt die Umfrage aber auch ein Vertrauensproblem in Deutschland: 58 Prozent der Befragten trauen derzeit keiner Partei zu, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden. 74 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage Deutschlands. (as)

Hinweise zur Umfrage: Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 18. bis 24. Oktober 2022 erhoben. Datenbasis: 2502 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

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