Teilmobilmachung

Ukraine-Krieg: Militär-Büros in Russland brennen

In der Ukraine dauert der Krieg an – und er kommt jetzt auch im Bewusstsein der Menschen in Russland an. Kippt die Stimmung? Der News-Ticker.

  • UN-Sicherheitsrat: Kuleba attestiert Russland keinerlei Interesse an Friedensgesprächen.
  • Teilmobilmachung: Russland spricht weiterhin nicht von Krieg. 
  • Hinweis der Redaktion: Alle Neuigkeiten zum Ukraine-Konflikt lesen Sie in diesem News-Ticker. Die Informationen stammen teilweise von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg und lassen sich nicht unmittelbar unabhängig prüfen.

Dieser News-Ticker ist beendet: Alle aktuellen militärischen Entwicklungen Ukraine-Krieg lesen Sie im neuen Ticker.

+++ 15.21 Uhr: Eigenen Angaben zufolge hat das ukrainische Militär ein weiteres Dorf in der Region Donezk befreit. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Kontrolle über das Dorf Yatskivka erlangt und zuvor verlorene Stellungen in Richtung Bakhmut zurückerobert, berichtet das Portal Kyiv Independent unter Berufung auf den Generalstab.

News zum Ukraine-Krieg: UN findet Beweise für russische Kriegsverbrechen

+++ 13.48 Uhr: Wie die US-amerikanische Nachrichtenagentur AP berichtet, haben die Vereinten Nationen (UN) Beweise für russische Kriegsverbrechen gefunden. Bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse berief sich das Expertenteam der Untersuchungskommission zur Ukraine auf Aussagen ehemaliger Häftlinge, die von Schlägen, Elektroschocks und erzwungener Nacktheit in russischen Hafteinrichtungen berichteten.

Außerdem teilten die Fachleute mit, es habe Hinrichtungen in den Regionen Kiew, Tschernihiw, Charkiw und Sumy gegeben. „Wir waren erstaunt über die große Zahl von Hinrichtungen in den von uns besuchten Gebieten. Die Kommission untersucht derzeit derartige Todesfälle in 16 Städten und Siedlungen“, sagte Erik Mose, der Vorsitzende der Kommission. Mose gab allerdings nicht an, welche Seite die Hinrichtungen begangen hat.

Ukraine-Krieg: Militär-Büros in Russland brennen

+++ 13.23 Uhr: Die Teilmobilmachung sorgt für helle Aufregung bei den Menschen in Russland. Wie die russischsprachige Zeitung Meduza meldet, sind fünf Rekrutierungsbüros des Militärs angezündet worden. Zwei Brände seien in der Nacht auf Donnerstag (22.09.2022) in den Oblasten Chabarowsk und Amur ausgebrochen. Auch zuvor hatte es Versuche gegeben, Militärbüros niederzubrennen, berichtet Meduza – darunter eins in der Millionenstadt St. Petersburg.

News zum Ukraine-Krieg: „Referenden“ starten im Osten

+++ 09.21 Uhr: In vier russisch besetzten Gebieten der Ukraine haben die Scheinreferenden zur Annexion durch Russland begonnen. Abstimmungen finden in den Separatistengebieten Donezk und Luhansk im ostukrainischen Donbass sowie in den südukrainischen Regionen Cherson und Saporischschja statt. Die „Referenden“ sollen bis Dienstag (27.09.2022) laufen, danach wird mit einer raschen Annexion durch Moskau gerechnet.

Nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen begannen die Abstimmungen am Freitagmorgen um 7 Uhr. Demnach werden die Scheinreferenden wegen der kurzen Vorbereitungszeit nicht per elektronischem Votum, sondern mit Wahlzetteln auf Papier stattfinden. Pro-russische Behördenvertreter werden in den ersten Tagen von Tür zu Tür gehen, um Stimmen einzusammeln.

Ukraine-Krieg: Klingbeil (SPD) warnt vor dritten Weltkrieg

+++ 08.37 Uhr: Lars Klingbeil hat im Ukraine-Konflikt vor einem dritten Weltkrieg gewarnt. „Wir werden weiter konsequent die Ukraine unterstützen“, sagte Klingbeil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Gleichzeitig ist klar, es gilt, einen dritten Weltkrieg zu verhindern“, so Klingbeil. Waffenlieferungen seien wichtig.

Lars Klingbeil ist Bundesvorsitzender der SPD.

News zum Ukraine-Krieg: Russische Soldaten sollen desertieren

Update vom Freitag, 23. September, 06.26 Uhr: Präsident Wolodymyr Selenskyj rief die Russen in seiner täglichen Videobotschaft am Donnerstag dazu auf, gegen die Mobilisierung zu protestieren und sich der Einberufung zu entziehen.
„Protestiert! Kämpft! Lauft weg! Oder begebt Euch in ukrainische Kriegsgefangenschaft! Das sind die Varianten für Euch zu überleben“, sagte Selenskyj in seiner auf Russisch vorgetragenen Ansprache. Seinen Angaben nach sind bereits 55 000 russische Soldaten in der Ukraine ums Leben gekommen.

+++ 22.30 Uhr: Viele der am Mittwoch an die Ukraine zurückgegebenen Gefangenen weisen nach Angaben aus Kiew Folterspuren auf. „Viele von ihnen wurden brutal gefoltert“, sagte der ukrainische Geheimdienstchef Kyrylo Budanow, ohne Einzelheiten zu nennen. Es gebe auch Gefangene, deren körperlicher Zustand „mehr oder weniger normal ist, abgesehen von chronischer Unterernährung durch die schlechten Haftbedingungen“, sagte er weiter. Laut dem ukrainischen Innenminister Denys Monastyrsky benötigen alle eingetauschten Ukrainer eine psychologische Behandlung. 

Der ukrainische Innenminister Denys Monastyrskyj (l) spricht mit dem freigelassenen Kommandeur des Asow-Regiments, Denys Prokopenko.

+++ 21.45 Uhr: Die Nato-Staaten haben den geplanten Scheinreferenden in den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten jede Gültigkeit abgesprochen und die entsprechenden Pläne aufs Schärfste verurteilt. „Scheinreferenden in den ukrainischen Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson haben keine Legitimität und stellen einen eklatanten Verstoß gegen die UN-Charta dar“, heißt es in einem Statement des Nordatlantikrats der 30 Mitgliedstaaten. „Die Nato-Verbündeten werden ihre illegale und unrechtmäßige Annexion nicht anerkennen.“

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt. © BULENT KILIC/afp
Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus. © Aris Messinis/afp
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine. © Sergei Malgavko/dpa
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet. © Sergei Mikhailichenko/afp
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin. © Andrej Ivanov/afp
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion.
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion. © Facebook/afp
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden.
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden. © Daniel Leal/afp
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen.
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen. © Daniel Leal/afp
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen.
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. © Nikolay Doychinov/afp
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland.
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland. © Aris Messinis/afp
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg.
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg. © Fadel Senna/afp
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke.
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke. © Aris Messinis/afp
Mitten Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland.
Mitten im Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland. © Genya Savilov/afp
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland.
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland. © Michael Kappeler/dpa
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen.
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen. © Sergej Supinsky/afp
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen.
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen. © Aris Messinis/afp
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen.
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen. © Aris Messinis/afp
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind.
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind. © Aris Messinis/afp
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest.
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest. © Alexander Nemenov/afp
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes.
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes. © Yasuyoshi Chiba/afp
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben.
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben. © dpa
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol.
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol. © Dmytro ‚Orest‘ Kozatskyi/afp
Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz in der Bundeswehr.
Am 21. Juni treffen die ersten schweren Waffen aus Deutschland in der Ukraine ein. Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz der Bundeswehr. Sie sieht aus wie ein riesiger Kampfpanzer und kann Ziele in 40 Kilometern Entfernung treffen.  © Sven Eckelkamp/Imago
bombardiert die russische Luftwaffe ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk
Am 27. Juni bombardiert Russland ein Einkaufszentrum im 100 Kilometer von der Frontlinie entfernten Krementschuk. Zum Zeitpunkt des Angriffs befinden sich laut ukrainischen Angaben etwa 1000 Menschen in dem Gebäude, mindestens achtzehn Menschen werden getötet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnet die Attacke als „absoluten Horror“.  © STR/afp
Dieses Satellitenbild von Maxar Technologies zeigt einen Überblick über die Schlangeninsel im Schwarzen Meer.
Nach wiederholten ukrainischen Angriffen zieht sich das russische Militär Ende Juni von der Schlangeninsel südlich von Odessa zurück. Russland spricht von einem „Zeichen des guten Willens“. Die Die Ukraine feiert die Rückeroberung dagegen als Sieg. „KABOOM! Keine russischen Truppen mehr auf der Schlangeninsel“, schreibt der Leiter des Präsidialamts, Andrij Jermak, auf Twitter. „Unsere Streitkräfte haben großartige Arbeit geleistet.“ © dpa
In der Nacht auf den 29. Juli brannte nach einer Explosion ein Gefängnis in Oleniwka, in der von pro-russischen Separatisten besetzten Donezk-Region, aus.
In der Nacht auf den 29. Juli kommen bei einem Angriff auf ein Gefängnis in Oleniwka in der Donezk-Region Dutzende ukrainische Kriegsgefangene ums Leben. Der ukrainische Generalstab beschuldigt Russland, damit Folter von Gefangenen und Hinrichtungen verschleiern zu wollen. Prorussische Separatisten hingegen bezichtigten die Ukraine, für den Angriff verantwortlich zu sein © afp
Auf dem Gelände des Militärflugplatzes Saki nahe Nowofjodorowka kommt es zu heftigen Explosionen.
Am 9. August erschüttern mehrere Explosionen eine russische Luftwaffenbasis auf der 2014 annektierten Halbinsel Krim. Mehrere Flugzeuge werden zerstört. Eine Woche später detoniert auf der Krim ein russisches Munitionslager. Rusland spricht von einem „Sabotageakt“. © dpa
Dieses Satellitenbild von Planet Labs PBC zeigt das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja.
Das Atomkraftwerk Saporischschja ist schwer umkämpft. Das Artilleriefeuer lässt international die Angst vor einer Atomkatastrophe steigen. Am 25. August wird das AKW erstmals in seiner Geschichte vom Stromnetz getrennt. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig den Beschuss des Kraftwerksgeländes und der Umgebung vor. © Planet Labs Pbc/dpa
Rauch steigt über einem Feuer in einem Naturschutzgebiet in der Nähe der Stadt Mykolajiw nach einem Beschuss durch die Streitkräfte der Ukraine auf.
Am 29. August gelingt den ukrainischen Truppen an mehreren Stellen in der Oblast Cherson ein Vorstoß über feindliche Frontlinien. Das russische Verteidigungsministerium bestätigt eine ukrainische Offensive bei den von Russland besetzten Gebieten in der Oblast Cherson und der Oblast Mykolajiw. © Kherson Region Emergency Service/Imago
Einheiten der ukrainischen Streitkräfte sind in der Region Charkiw unterwegs.
Im September erobert die Ukraine im Zuge ihrer Gegenoffensive in der Oblast Charkiw die strategisch bedeutsamen Städte Kupjansk und Isjum von Russland zurück und durchbricht die Frontlinie an mehreren Stellen.  © Imago
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.  © YASUYOSHI CHIBA/afp
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt.
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt. © GENYA SAVILOV/afp
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.  © afp

News zum Ukraine-Krieg: Kuleba attestiert Russland keinerlei Interesse an Friedensgesprächen

+++ 20.20 Uhr: Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sieht von russischer Seite lediglich Interesse an „einer militärischen Lösung“, nicht aber an Friedensgesprächen mit der Ukraine. Das sagte der 41-Jährige vor dem UN-Sicherheitsrat. Zudem warf er den Diplomaten Russlands ein „außergewöhnliches Maß an Lügen“ vor. Tatsächlich hätte Russland durch Putins Ankündigung einer Teilmobilisierung jedoch in Wahrheit seine Niederlage eingestanden, so der Diplomat weiter: „Du kannst 300.000 oder 500.000 Menschen einziehen, aber du wirst diesen Krieg nie gewinnen“, sagte Kuleba.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow, der demonstrativ viel zu spät erschien, um dann nur 23 Minuten in der Sitzung des UN-Sicherheitsrats zu bleiben, machte auf der anderen Seite dem Westen Vorwürfe: „Diese Politik, Russland zu zermürben und zu schwächen, bedeutet die direkte Einmischung des Westens in den Konflikt und macht ihn zu einer Konfliktpartei“. Ziel des Westens sei es offenbar, die Kämpfe „trotz der Opfer und der Zerstörung so lange wie möglich hinauszuzögern”, so Lawrow.

News zum Ukraine-Krieg: Russland beginnt mit Reservisten-Einberufung

+++ 18.45 Uhr: Gefangenenaustausch im Ukraine-Krieg: Das russische Verteidigungsministerium hat die Rückkehr von 55 Soldaten aus ukrainischer Kriegsgefangenschaft bestätigt. Es handele sich um Soldaten der russischen Armee und um Soldaten der Separatistengebiete Donezk und Luhansk, sagte Sprecher Igor Konaschenkow in Moskau. Russland und die Ukraine hatten am Mittwoch in großem Stil Gefangene ausgetauscht. Aus russischer Gefangenschaft kehrten Kiew zufolge 205 ukrainische Soldaten zurück. Die Ukraine ließ den inhaftierten prorussischen Politiker Viktor Medwedtschuk ausreisen, einen Vertrauten von Russlands Staatschef Wladimir Putin.

+++ 17.40 Uhr: Die Ankündigung einer Teilmobilmachung zahlreicher Reservisten löste in Russland eine enorme Empörungswelle aus. Die russische Hauptstadt Moskau will die eingezogenen Reservisten deswegen jetzt mit einer Sonderzahlung belohnen. Jedem Betroffenen zahle die Hauptstadt monatlich 50.000 Rubel (etwa 830 Euro) auf den Sold obendrauf, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin laut der Zeit mit.

Im Falle einer schweren Verletzung soll der Reservist zudem mit einer Million Rubel vergütet werden, bei einer leichten Verwundung solle es die Hälfte werden. Beim Tod eines Soldaten erhalte die Familie drei Millionen Rubel, also knapp 50.000 Euro.

Ukraine-Krieg: Faeser will russischen Deserteuren Schutz in Deutschland bieten

+++ 16.18 Uhr: Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser möchte russischen Deserteure, denen schwere Repressionen drohen, Schutz in Deutschland bieten. Wer sich dem russischen Regime entgegenstelle und daher in größte Gefahr gerate, könne Asyl wegen politischer Verfolgung beantragen. Die Entscheidungspraxis des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge sei bereits entsprechend angepasst, erklärte Faeser der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

News im Ukraine-Krieg: Russland spricht weiterhin nicht von Krieg – trotz Teilmobilisierung

+++ 14.30 Uhr: Russland will den Krieg gegen die Ukraine weiterhin als „Spezialoperation“ bezeichnen – auch nach der angeordneten Teilmobilmachung. Es handele sich rechtlich nach wie vor um eine „militärische Spezialoperation“, so Putins Sprecher Dmitri Peskow. Die Einberufung von 300.000 Rekruten ändere daran nichts.

Ukraine-Krieg: Mehrere Menschen sterben bei Explosionen in Donezk und Melitopol

+++ 14.19 Uhr: In der ostukrainischen Donbass-Metropole Donezk sind auf einem Marktplatz bei Explosionen mindestens sechs Menschen getötet worden. Sechs weitere seien verletzt worden, schrieb der von Russland eingesetzte Bürgermeister Alexej Kulemsin auf dem Nachrichtendienst Telegram. Die Explosion führte er auf einen ukrainischen Artillerieangriff zurück.

Auch in der Stadt Melitopol starben laut dem ukrainischen Exilbürgermeister Iwan Fedorow sechs Soldaten bei einer Explosion auf dem Marktplatz. Die Zahl der zivilen Opfer sei ihm zufolge noch nicht bekannt. Der Exilbürgermeister macht auf Telegram dafür die russischen Besatzungskräfte verantwortlich.

News zum Ukraine-Krieg: Russland beginnt mit Reservisten-Einberufung

+++ 13.33 Uhr: Wie unterschiedliche unabhängige Medien berichten, haben nach Putins angekündigter Teilmobilmachung die ersten Reservisten nun entsprechende Vorladungen zur Musterung erhalten. Russland beginnt demnach schon mit der Einberufung von Reservisten. Insgesamt sollen 300.000 Menschen in Russland davon betroffen sein.

Ukraine-Krieg: Medwedew droht Westen mit Atomwaffen-Einsatz

+++ 12.31 Uhr: Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew droht zur Verteidigung annektierter Gebiete in der Ukraine mit dem Einsatz von Atomwaffen. Russland sei bereit, alle Mittel einschließlich Atomwaffen zur Verteidigung der Gebiete einzusetzen, sagte Medwedew, der aktuell stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates ist, am Donnerstag (22. September).

News zum Ukraine-Krieg: EU kündigt weitere Sanktionen gegen Russland an

+++ 10.30 Uhr: Die Europäische Union will auf die von Putin angekündigte Teilmobilmachung mit weiteren Sanktionen gegen Russland reagieren. Finale Beschlüsse würden noch folgen. „Es ist klar, dass Russland versucht, die Ukraine zu zerstören“, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Mittwochabend (21. September, Ortszeit) nach einem Sondertreffen der EU-Außenminister am Rande der UN-Generalversammlung in New York.

„Wir werden neue restriktive Maßnahmen sowohl auf persönlicher als auch auf sektoraler Ebene ergreifen“, fuhr Borrell laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) fort. Dies solle in Abstimmung mit den internationalen Partnern geschehen. Demnach würden die neuen Strafmaßnahmen weitere Auswirkungen auf die russische Wirtschaft haben, etwa auf den Technologie-Sektor. Laut Borrell soll die Ukraine außerdem weitere Waffen erhalten. Details nannte er dazu aber noch nicht.

+++ 08.45 Uhr: Wie der ukrainische Generalstab mitteilt, siedelt Russland Bewohner im besetzten Gebiet Luhansk zwangsweise um. Russische Truppen hätten nach Angaben des Generalstabs Bewohner aus Dörfern im Bezirk Svativskyi, der jenseits des Flusses Oskil vom befreiten Izium liegt, gewaltsam in weiter entfernte besetzte Gebiete gebracht.

Ukraine-News: Tausende Menschen werden festgenommen nach Protest in Russland

Update vom Donnerstag, 22. September, 06.50 Uhr: Angesichts der vom Kreml verkündeten Einberufung von 300.000 Reservisten haben in Russland mehrere Tausend Menschen protestiert. Die Polizei nahm nach Zählung des Bürgerrechts-Portals OVD-Info bis Mittwochabend (21. September) mehr als 1380 Protestler in 38 Städten fest, die meisten davon in St. Petersburg und Moskau. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

In Moskau riefen die Menschen „Nein zum Krieg!“ und forderten ein „Russland ohne Putin“. Fotos und Videos zeigten, wie Polizisten die meist jungen Demonstrierenden grob packten und in Busse schleppten. Von dort wurden die Festgenommenen in Polizeistationen gebracht. Ähnlich große Proteste hatte es zuletzt in den Tagen direkt nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar gegeben.

Viele junge Männer setzen sich am Mittwoch aus Russland ab, um der Gefahr einer Einberufung zu entgehen. Die Preise für Flugtickets in die Türkei, nach Serbien, Kasachstan, Georgien und Armenien schossen Medienberichten zufolge in die Höhe.

News zum Ukraine-Krieg: Chef der Streitkräfte unbeeindruckt von Putins Ankündigung

+++ 21.20 Uhr: Nach dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zeigte sich nun auch der Chef der Streitkräfte des Landes unbeeindruckt von Putins Ankündigung einer Teilmobilisierung. „Keine Äußerung der militärischen oder politischen Führung des Angreifers hat irgendeine Auswirkung auf unsere Bereitschaft für unsere Freiheit zu kämpfen“, stellte Walerij Saluschnyj, Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte in einer Stellungnahme über die Social Media-Plattform Facebook klar.

„Die groß angelegte Offensive des Feinds“ hätte die Menschen, die in der Ukraine für ihr Land kämpfen, nicht in Angst und Schrecken versetzt, sondern nur stärker zusammenwachsen lassen. Daran würden auch die neuen Pläne Russlands nichts ändern. Saluschnyj an, dass seine Leute weiterkämpfen werden: „Wir werden jeden vernichten, der mit Waffen in unser Land eindringt – egal ob aus freien Stücken oder aufgrund der Mobilisierung.“

Ukraine Krieg: Putin will die Ukraine „im Blut seiner eigenen Soldaten ertränken“

+++ 15.30 Uhr: Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zur angekündigten Teilmobilisierung in Russlands Stellung genommen. Dieser Schritt würde zeigen, dass Moskau Probleme mit seinem Militärpersonal hat. „Wir wissen bereits, dass sie Kadetten mobilisiert haben, Jungs, die nicht kämpfen konnten. Diese Kadetten sind gefallen. Sie konnten nicht einmal ihre Ausbildung beenden“, sagte Selenskyj in einem Interview der Bild. Sie seien in die Ukraine gekommen, um zu sterben. Der russische Präsident Wladimir Putin brauche „eine millionenschwere Armee“, sehe aber, „dass seine Einheiten einfach weglaufen“, sagte Selenskyj weiter. Putin wolle „die Ukraine in Blut ertränken, aber auch im Blut seiner eigenen Soldaten.“

News zum Ukraine-Krieg: Klitschko ruft zur „radikalen Vernichtung“ auf

+++ 14.40 Uhr: Nach der erneuten Atomdrohung von Russlands Präsident Wladimir Putin hat Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko die seiner Ansicht nach „zivilisierte Welt“ zur „radikalen Vernichtung des Bösen“ aufgefordert. „Die von Putin verkündete Mobilmachung und die Atomdrohungen werden dem Aggressor bei seinem Bestreben, die Ukraine und die Ukrainer zu unterwerfen und zu vernichten, nicht helfen“, sagte der 50-Jährige laut einer Mitteilung vom Mittwoch. Der „Tyrann“ Putin habe Prozesse in Russland gestartet, die ihn selbst zugrunde richten würden. Es sei keine Zeit mehr, von „irgendwelchen illusorischen Friedensverhandlungen zu reden“, betonte der Ex-Boxweltmeister. 

News zum Ukraine-Krieg: Teilmobilmachung in Russland – Putin schafft neue Fakten

+++ 12.10 Uhr: Fast sieben Monate nach Beginn des Ukraine-Krieges hat Wladimir Putin in einer TV-Ansprache eine sofortige Teilmobilmachung der eigenen Streitkräfte angeordnet (s. Update v. 08.55 Uhr). Die Teilmobilmachung bedeutet nach Putins Worten, dass Reservisten eingezogen werden. Sie würden den gleichen Status und die gleiche Bezahlung bekommen wie die jetzigen Vertragssoldaten und auch vor dem Fronteinsatz noch einmal militärisch geschult, versicherte er.

Kiew reagierte mit Spott auf Putins angeordnete Teilmobilmachung. „Läuft immer noch alles nach Plan oder doch nicht?“, fragte Präsidentenberater Mychajlo Podoljak auf Twitter. Der für „drei Tage“ geplante Krieg dauere bereits 210 Tage. Die Russen, die eine Vernichtung der Ukraine forderten, hätten nun unter anderem die Mobilmachung, geschlossene Grenzen, blockierte Konten und Gefängnisstrafen für Deserteure erhalten. „Das Leben hat einen wunderbaren Sinn für Humor“, schloss Podoljak.

News zum Ukraine-Krieg: Chefs von Donezk und Cherson bitten Putin um Hilfe

Erstmeldung vom Mittwoch, 21. September: Die von Moskau gestützten Separatistengebiete Donezk und Luhansk sowie die im Krieg eroberten Regionen Donezk und Saporischschja planen vom 23. bis 27. September Volksabstimmungen. Das teilten sie am Dienstag mit. Die Verwaltungschefs von Donezk und Cherson wandten sich direkt an Putin. Sie baten, dass er den Beitritt zu Russland befürworten möge. „Dieses Ereignis wird die Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit“, sagte Separatistenführer Denis Puschilin aus Donezk.

Wie viele Menschen sich in den von Moskau beherrschten Teilen der Ukraine aufhalten, lässt sich kaum sagen. Die Bevölkerung dort ist seit Februar durch Tod, Flucht oder Verschleppung nach Russland stark dezimiert worden. Moskau hält trotz der ukrainischen Gegenoffensiven Schätzungen zufolge immer noch mehr als ein Sechstel des ukrainischen Staatsgebiets inklusive der Krim besetzt.  (mit Agenturen)

Rubriklistenbild: © Uncredited/AP/dpa

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