Lettland

Direkt gegenüber der russischen Botschaft: Riesiges Plakat zeigt Putin als Totenkopf

Protest gegen den Ukraine-Krieg: Ein mehrere Meter großes Plakat zeigt Wladimir Putin in der lettischen Hauptstadt als Totenkopf.
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Protest gegen den Ukraine-Krieg: Ein mehrere Meter großes Plakat zeigt Wladimir Putin in der lettischen Hauptstadt als Totenkopf.

In Lettland setzt ein Museum ein provokantes Zeichen gegen den Ukraine-Krieg: Gegenüber der russischen Botschaft hängt ein Plakat, das Putin als Totenkopf zeigt.

Riga – Im Rahmen des Ukraine-Konflikts*, solidarisieren sich immer mehr Nationen mit dem Nachbarland Russlands. Um sich deutlich gegen den russischen Angriffskrieg zu positionieren, hat ein lettisches Museum in der Hauptstadt Riga nun ein mehrere Meter großes Plakat an seiner Fassade angebracht.

Dieses zeigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin* in Form eines Totenkopfes und wurde von einem lettischen Künstler gestaltet. Den besten Blick auf das Kunstwerk haben allerdings Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der russischen Botschaft, die genau gegenüber des Museums für Medizingeschichte liegt.

Protest gegen den Ukraine-Krieg: Riesiges Plakat zeigt Putin als Totenkopf

Das Museum veröffentlichte zudem ein Video, wie das Plakat aufgehängt wird, mit dem Hashtag „StandWithUkraine“ auf Twitter. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, ziert die Abbildung jedoch nicht nur das riesige Plakat vor dem Museum, sondern auch die Titelseite der aktuellen Ausgabe des lettischen Wochenmagazins „Ir“.

Aus Protest gegen Russlands Angriff auf die Ukraine* hatte die Stadtverwaltung von Riga außerdem zuletzt beschlossen, den Straßenabschnitt an der Botschaft und dem Museum in „Ukrainische Unabhängigkeitsstraße“ umzubenennen. Lettland grenzt an Russland und dessen Verbündeten Belarus. Das EU*- und Nato*-Land gilt - wie auch die beiden anderen Baltenstaaten Estland und Litauen - international als Fürsprecher der Ukraine.

Trotz zahlreicher Sanktionen führt Russland den Angriffskrieg in der Ukraine weiter fort. Starke Gefechte gibt es unter anderem im Südosten des Landes sowie vor der Hauptstadt Kiew*. Mehrere Millionen Menschen sind bereits auf der Flucht. (as) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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