Vorwürfe der Menschenrechtsorgansiation

AI: Türkei schickt Hunderte Flüchtlinge nach Syrien und Irak zurück

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Ein syrisches Mädchen wird über einen Zaun an der türkischen Grenze gehoben. 

Berlin - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty hat der Türkei vorgeworfen, seit September Hunderte Flüchtlinge an der Westgrenze der Türkei festgenommen und in Haftzentren im Süden und Osten des Landes gebracht zu haben.

Das geht aus einem neuen Bericht unter dem Titel "Europe's Gatekeeper" (Europas Türhüter) hervor, der heute veröffentlicht wurde. 

Die Türkei stelle die Menschen "vor eine unmenschliche Wahl: Entweder sie bleiben auf unbestimmte Zeit in Haft, oder sie kehren in ihre Heimatländer Syrien und Irak zurück, wo ihnen Verfolgung, Folter und Tod drohen", erklärte Wiebke Judith, Asyl-Expertin bei Amnesty in Deutschland. 

Damit verstoße die Türkei "eindeutig gegen internationales Recht", so die Menschenrechtler.

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