Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter

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Die Gewerkschaften fordern für die Tarifangestellten der Länder 5,5 Prozent mehr Geld. Foto: Peter Steffen

Bonn/Hannover (dpa) - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder setzen Beschäftigte in mehreren Bundesländern die Warnstreiks fort. In Nordrhein-Westfalen legten erneut angestellte Lehrer die Arbeit nieder.

Am zweiten Streiktag konzentrieren sich die Aktionen auf Schulen im Regierungsbezirk Detmold und Köln. In Niedersachsen sind unter anderem Beschäftigte der Straßenmeistereien, der Hochschulen und der Landeskliniken zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Die Gewerkschaften fordern für 800 000 Tarifangestellte der Länder 5,5 Prozent mehr Geld oder mindestens 175 Euro pro Monat mehr. Zwei Verhandlungsrunden waren bisher ergebnislos geblieben, am 16. März soll weiter verhandelt werden. Am Dienstag hatten sich nach Angaben der Bildungsgewerkschaft GEW rund 5000 angestellte Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin, Sachsen-Anhalt und Bremen an Warnstreiks beteiligt. Hinzu kamen in mehreren Ländern Mitarbeiter von Kliniken und Ämtern.

Streikaufruf GEW Berlin

PM GEW NRW zu Lehrerstreiks

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