Streik: Fährverkehr in Griechenland stockt

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Nur wenige Fähren verkehren zwischen den Inseln. Foto: Yannis Kolesidis

Athen (dpa) - Ein Streik der Seeleute gegen die Kürzung ihrer Renten hat am Dienstag zu erheblichen Problemen im Fährverkehr in Griechenland geführt.

Am zweiten Tag des Ausstandes verkehrten nach Angaben der Küstenwache nur wenige Fähren zwischen den Inseln des Landes. Zahlreiche Inseln, die keinen Flughafen haben, blieben von der Außenwelt abgeschnitten.

Der Streik hatte am Montag begonnen und sollte ursprünglich bis zum Mittwochmorgen (05.00 MEZ) dauern. Die Gewerkschaft der Seeleute beschloss jedoch am Dienstagnachmittag, den Ausstand um 48 Stunden zu verlängern, berichtete das Staatsradio.

Dies betrifft auch den Transport Tausender Migranten von den Inseln der Ostägäis zum Festland. Allein auf Lesbos sollen nach Berichten örtlicher Medien mehr als 3000 Flüchtlinge auf ihren Transport zum Festland warten.

Am Dienstagabend (zwischen 21.00 Uhr Ortszeit und Mitternacht) sollte auch der Schienenverkehr in Athen ruhen. Die Beschäftigten der Athener Metro, der Straßenbahn und der Stadtbahn wollten damit unter anderem gegen eine geplante Fusion ihrer Bahnen unter einem Betreiber protestieren.

Am Mittwoch wollen Rentnerverbände gegen Rentenkürzungen in Athen demonstrieren. Die größten Gewerkschaften des privaten und staatlichen Bereichs haben umfangreiche Streiks gegen die Sparpolitik der Regierung unter Alexis Tsipras für den 12. November angekündigt.  

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