Steinmeier und Özdemir für zweite Amtszeit Gaucks

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Bundespräsident Joachim Gauck (L) und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier Anfang 2014 beim Neujahrsempfang im Schloss Bellevue. Foto: Wolfgang Kumm

Berlin (dpa) - Mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und dem Grünen-Vorsitzenden Cem Özdemir haben sich erste Spitzenpolitiker für eine zweite Amtszeit von Bundespräsident Joachim Gauck ausgesprochen.

"Ich habe eine klare Vorstellung, und das, was ich mir wünsche, ist, dass Joachim Gauck ein zweites Mal antritt", sagte Steinmeier auf die Frage des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", ob er sich selbst vorstellen könnte, Bundespräsident zu werden.

Özdemir lobte Gauck auf einem kleinen Parteitag der Grünen in Berlin als "großartigen Bundespräsidenten". Dem ARD-Hauptstadtstudio sagte er: "Wenn er möchte, hat er unsere hundertprozentige Unterstützung."

Gauck (75) wurde 2012 von der Bundesversammlung mit breiter Mehrheit aus Union, SPD, Grünen und FDP gewählt. Seine aktuelle Amtszeit läuft bis 2017. Sollte der frühere Pastor aus Rostock nochmals antreten, dürfte seine Wiederwahl sicher sein. Er wäre dann das älteste Staatsoberhaupt, das die Bundesrepublik je hatte. Gauck selbst äußerte sich bisher noch nicht zum Thema Wiederwahl.

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