Verband der Lesben und Schwulen in der Union

"Spiegel": Homosexuellen-Gruppe könnte CDU-Vereinigung werden

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Laut dem "Spiegel" setzt sich CDU-Generalsekretär Peter Tauber dafür ein, den Verband der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) als offizielle Vereinigung ins Statut aufzunehmen.

Berlin - Laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" wertet die CDU möglicherweise die Gruppe der Lesben und Schwulen in ihrer Partei-Organisation auf. Der verband zählt 400 Mitglieder.

Generalsekretär Peter Tauber setze sich dafür ein, den rund 400 Mitglieder zählenden Verband der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) als offizielle Vereinigung ins Statut aufzunehmen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Aus der CDU-Zentrale hieß es am Freitag auf Anfrage, es gebe dazu derzeit keine konkreten Pläne oder Anträge. Im Zuge der geplanten Reform der Parteiarbeit werde aber sicherlich darüber gesprochen, wie verschiedene Gruppen hierin eingebunden werden.

Bisher gibt es in der CDU sieben offizielle Vereinigungen, etwa die Junge Union, die Frauen-Union, die Mittelstandsvereinigung (MIT) und die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA). Eine Reform der Parteiarbeit will die CDU beim Bundesparteitag im Dezember in Karlsruhe beschließen.

In der Partei gibt es auch Bedenken gegen eine organisatorische Aufwertung der Gruppe der Lesben und Schwulen. CDA-Chef Karl-Josef Laumann sagte dem „Spiegel“: „Ich sehe keinen Sinn in einer Parteivereinigung, die nur an die sexuelle Orientierung anknüpft. Das ist doch reine Privatsache.“

dpa

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