Selbstmordattentat 

Anschlag auf Flüchtlinge im Irak: 14 Tote

Bagdad - Im Norden des Iraks hat sich ein Sprengstoffattentäter in die Luft gesprengt. 14 Menschen starben, darunter zwei Kinder.

Bei Anschlägen auf Flüchtlinge im Norden des Iraks sind 14 Menschen getötet worden. Elf Zivilisten seien gestorben, als sich ein Selbstmordattentäter am Samstag in einer Gruppe von Menschen in die Luft gesprengt habe. Sie waren zuvor aus der von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kontrollierten Stadt Scharkat geflohen, wie ein Sprecher der Sicherheitskräfte mitteilte.

Die Detonation einer weiteren Bombe tötete demnach zudem zwei Kinder und verletzte zehn Personen. Regierungstruppen haben Scharkat, das nahe der IS-Hochburg Mossul liegt, belagert. Die Terrormiliz IS bekennt sich immer wieder zu Anschlägen im Irak, wo die Dschihadisten nicht erst seit dem Verlust der wichtigen Stadt Falludscha im Juni in der Defensive sind. Erst Anfang Juli hatte ein Anschlag des IS in Bagdad knapp 300 Menschen in den Tod gerissen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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