Seiters: 1,3 Millionen Schicksale aus Zweitem Weltkrieg ungeklärt

DRK-Präsident Seiters spricht in Hamburg auf einer Pressekonferenz zur Gründung des DRK-Suchdienstes vor 70 Jahren. Foto: Ulrich Perrey
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DRK-Präsident Seiters spricht in Hamburg auf einer Pressekonferenz zur Gründung des DRK-Suchdienstes vor 70 Jahren. Foto: Ulrich Perrey

Hamburg (dpa) - 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind noch immer 1,3 Millionen Vermisstenanfragen an den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes ungeklärt.

"Die Nachforschungen nach Kriegs- und Zivilgefangenen, nach Wehrmachtsvermissten und Zivilverschleppten des Zweiten Weltkrieges (...) bleiben weiterhin eine zentrale Aufgabe des DRK-Suchdienstes", sagte der Präsident der Hilfsorganisation, Rudolf Seiters, in Hamburg. Noch immer gingen weit über 10 000 Suchanfragen pro Jahr ein.

Bis heute würden Datensätze aus russischen Archiven ausgewertet, erläuterte die Leiterin der Suchdienst-Leitstelle im DRK-Generalsekretariat, Dorota Dziwoki. Vor allem Menschen im Rentenalter beschäftige die Frage, wann und wo ihre Angehörigen gestorben und begraben worden seien.

DRK-Suchdienst

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