Nord Stream 2

Schwesig sieht keinen Grund für Amtsverzicht

Manuela Schwesig
+
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in Kiel.

Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin steht wegen ihrer Russland-Politik unter Druck. Zurücktreten will die SPD-Politikerin nicht.

Schwerin/Kiel - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will ungeachtet der anhaltenden Kritik an ihrem früheren Kurs gegenüber Russland ihr Amt als Regierungschefin weiterführen.

„Vor einem halben Jahr gab es eine Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Und die Bürgerinnen und Bürger haben mich mit großer Mehrheit in meinem Amt bestätigt, mit einem starken Bürgervotum“, sagte Schwesig am Rande eines Treffens mit ihren norddeutschen Amtskollegen in Kiel. „Deshalb können sich die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern auch darauf verlassen, dass ich weiter dieser Erwartung und diesem Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger gerecht werde.“

Schwesig steht seit Wochen wegen ihres lange Zeit Russland-freundlichen Agierens in der Kritik. Im Zentrum stehen dabei die Unterstützung für den Bau der russisch-deutschen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 und die Gründung einer Stiftung, mit deren Hilfe die Fertigstellung der Leitung unter Umgehung von US-Sanktionen unterstützt wurde. Dokumenten zufolge hatten bei der Stiftungsgründung Vertreter der Nord Stream 2 AG direkt mitgewirkt. Der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen legte Schwesig den Rücktritt nahe, falls Medienberichte über enge Verflechtungen mit Nord Stream 2 zuträfen. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Schwere Verluste für Russland: 320 Soldaten getötet – Tausende Rekruten zurückbeordert
Schwere Verluste für Russland: 320 Soldaten getötet – Tausende Rekruten zurückbeordert
Schwere Verluste für Russland: 320 Soldaten getötet – Tausende Rekruten zurückbeordert
Putins Armee kocht nach Teilmobilmachung: Offenbar Massenschlägerei in russischer Militärbasis
Putins Armee kocht nach Teilmobilmachung: Offenbar Massenschlägerei in russischer Militärbasis
Putins Armee kocht nach Teilmobilmachung: Offenbar Massenschlägerei in russischer Militärbasis
Ukraine-Krieg: Militärzug von Atom-Spezialeinheit in Richtung Grenze unterwegs
Ukraine-Krieg: Militärzug von Atom-Spezialeinheit in Richtung Grenze unterwegs
Ukraine-Krieg: Militärzug von Atom-Spezialeinheit in Richtung Grenze unterwegs
Truppen „praktisch verschwunden“? Russland zieht offenbar tausende Soldaten von EU-Grenze ab
Truppen „praktisch verschwunden“? Russland zieht offenbar tausende Soldaten von EU-Grenze ab
Truppen „praktisch verschwunden“? Russland zieht offenbar tausende Soldaten von EU-Grenze ab

Kommentare