Erfolg für Lega

Salvinis Rechtspopulisten triumphieren bei Regionalwahl

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Italiens Innenminister Matteo Salvini nimmt in Rom an einer Pressekonferenz zu den Regionalwahlen in den Abruzzen teil. Foto: Roberto Monaldo/LaPresse via ZUMA Press

Rom (dpa) - Triumph für die Rechtspopulisten von Matteo Salvini, schwere Schlappe für die Fünf Sterne: Aus einer Regionalwahl in Italien ist die rechte Lega von Innenminister Salvini als klarer Sieger hervorgegangen.

Die Fünf-Sterne-Bewegung erlitt bei der Wahl in den Abruzzen dagegen eine herbe Niederlage. Die Wahl in der zentralitalienischen Region am Sonntag war der erste Test für die Regierungskoalition aus rechter Lega und populistischer Sterne-Bewegung in Rom. Das Ergebnis dürfte die Zusammenarbeit der beiden Parteien auf nationaler Ebene weiter erschweren und Salvini von der Lega zusätzlichen Aufwind geben.

Der Kandidat der Rechtspartei Fratelli d'Italia, Marco Marsilio, den auch die Lega unterstützt hatte, bekam 48 Prozent der Stimmen. Fratelli d'Italia war in der Region eine Allianz mit der Lega und der Forza Italia von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi eingegangen - auf nationaler Ebene sitzen die Fratelli genauso wie die Forza in der Opposition.

Die Lega bekam knapp 28 Prozent der Stimmen und wurde mit ihrem harten Anti-Migrations-Kurs stärkste Partei. Die Sterne landeten mit rund 20 Prozent nur auf Platz drei - bei der Parlamentswahl letztes Jahr bekamen sie in den Abruzzen noch 40 Prozent. Das Ergebnis bestätigt den Abwärtstrend der Anti-Establishment-Partei in den Umfragen.

Das Mitte-Links-Bündnis bekam mit ihrem Kandidaten Giovanni Legnini mehr als 31 Prozent und konnte ihr Ergebnis im Vergleich zur Parlamentswahl 2018 enorm steigern.

Die Region Abruzzen östlich von Rom zählt zu den ärmeren in Italien und wird immer wieder von schweren Erdbeben heimgesucht.

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