Nach Kritik von den USA

Firma muss Schoko-Eis "Kleiner Obama" einstellen

+
Ein Schokoeis in Russland darf nicht mehr nach den US-Präsidenten benannt werden.

Moskau - In Russland stellt eine Firma ein Schokoladeneis her. An und für sich nicht ungewöhnlich. Sie nennen es "Obamka", was für heftigen Wirbel sorgt. Nun produziert die Firma es nicht mehr.

Nach zunehmender Kritik hat eine russische Firma die Produktion von Schokoladen-Eis namens „Obamka“ eingestellt. Die US-Botschaft in Moskau begrüßte den Schritt. Das offensichtlich nach US-Präsident Barack Obama benannte Produkt sei ein „enttäuschender Beitrag zum zunehmenden Antiamerikanismus“ in Russland gewesen, sagte ein US-Diplomat der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

In Diskussionsforen im Internet war dem Eishersteller aus der Wolga-Teilrepublik Tatarstan auch Rassismus vorgeworfen worden. Eine Sprecherin des Unternehmens Slawiza sagte aber, ihr seien keine Beschwerden gegen „Obamka“ („Kleiner Obama“) bekannt. Die Produktion sei von Beginn an auf drei Wochen begrenzt gewesen.

dpa

Kommentare

Meistgelesen

Terrorverdacht in London: Tote und viele Verletzte 
Terrorverdacht in London: Tote und viele Verletzte 
Erdogan droht Europäern: Werdet nicht mehr sicher sein
Erdogan droht Europäern: Werdet nicht mehr sicher sein
Merkel trifft Trump: Vier große Aufreger im Netz
Merkel trifft Trump: Vier große Aufreger im Netz
Gauck mit Großem Zapfenstreich verabschiedet
Gauck mit Großem Zapfenstreich verabschiedet
Türkischer Außenminister erwartet „Religionskriege“, Erdogan einen „Kreuzzug“
Türkischer Außenminister erwartet „Religionskriege“, Erdogan einen „Kreuzzug“