Regierung erwartet ab 2017 langsamere Rentensteigerungen

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Die 20 Millionen Rentner in Deutschland müssen sich mit leichten Zuwächsen ihrer Rente begnügen. Foto: Sebastian Willnow

Berlin (dpa) - Nach dem Rekordanstieg ihrer Bezüge im kommenden Jahr müssen sich die 20 Millionen Rentner für den Rest des Jahrzehnts wieder mit etwas schwächeren Zuwächsen begnügen.

Das geht aus dem Rentenversicherungsbericht 2015 hervor, der dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vorliegt. Demnach erwartet die Bundesregierung für das kommende Jahr eine Anhebung um 4,3 Prozent im Westen und um 5,0 Prozent im Osten. In den Folgejahren liegen die Steigerungen dann zwischen 2 und 3 Prozent.

Im Rentenversicherungsbericht gibt die Bundesregierung jährlich einen Ausblick auf die Entwicklung des gesetzlichen Altersvorsorgesystems. Diese Vorausberechnung kommt der Zeitung zufolge am nächsten Mittwoch ins Kabinett.

Der Bericht geht für die kommenden Jahre von folgenden Rentenanpassungen (jeweils West/Ost) aus. 2017: 2,2/2,3 Prozent; 2018: 2,5/2,6 Prozent; 2019: 2,8/2,9 Prozent. Die tatsächliche Rentenerhöhung wird immer erst im Frühjahr des jeweiligen Jahres entsprechend der Lohnentwicklung festgelegt.

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