New Yorker Polizei einigt sich mit Familie von Eric Garner

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In den USA sorgte eine Reihe von Übergriffen weißer Polizisten auf Afroamerikaner in den vergangenen Monaten für Empörung. Foto: Michael Nagle/Archiv

New York (dpa) - Die New Yorker Polizei hat sich mit der Familie eines Schwarzen geeinigt, der nach einer Polizeikontrolle gestorben war.

Die Familie von Eric Garner soll nach Angaben der "New York Times" vom Montag 5,9 Millionen Dollar (5,3 Millionen Euro) erhalten. Der 43-Jährige Garner war im vergangenen Juli von Polizisten gestoppt worden, weil er vermutlich illegal mit Zigaretten handelte.

Ein Passant hielt auf einem Video fest, wie ihn drei Polizisten zu Boden warfen und ihm die Luft abdrückten. Der 43-Jährige rang sichtbar um Atem und stammelte: "Ich krieg keine Luft". Der an Asthma erkrankte sechsfache Familienvater starb im Krankenhaus.

Laut Autopsie führte der Würgegriff zum Tod Garners. Der Einsatz dieses Griffs ist der Zeitung zufolge bei der New Yorker Polizei untersagt. Eine Geschworenenjury befand im vergangenen Dezember, dass es keinen ausreichenden Grund für eine Anklage wegen des Polizeieinsatzes gegeben habe.

In den USA sorgte eine Reihe von Übergriffen weißer Polizisten auf Afroamerikaner, teils mit tödlichem Ausgang, in den vergangenen Monaten für Empörung. Nach dem Tod Garners in New York, aber auch nach Vorfällen im Ferguson (Bundesstaat Missouri) und Baltimore (Bundesstaat Maryland) kam es in vielen Städten zu Straßenprotesten.

New York Times

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