Nach Anschlag

Bericht: Reservisten-Armee zur Polizei-Unterstützung?

Berlin - Nach den Bluttaten von Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach gibt es innerhalb der Bundesregierung einem Bericht zufolge Überlegungen für ein neues nationales Sicherheitskonzept.

Dieses Konzept liefe darauf hinaus, zur Unterstützung der Polizei bei aktuellen Ereignissen wie dem Anschlag in Ansbach auch "Reservisten" einzusetzen, berichtete die Bild (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Informationen aus Regierungskreisen. 

Als "Reservisten" kämen dabei Freiwillige mit militärischer oder polizeilicher Ausbildung in Frage. Als Vorbild könnten die Nationalgarde in den USA, der Reservedienst in Frankreich und die Reserve-Armee in Großbritannien gelten, berichtete die Zeitung weiter. 

Die USA etwa unterhalten eine mehrere hunderttausend Menschen starke Nationalgarde, die bei Unruhen und im Katastrophenfall als interne Eingreifreserve, aber auch in bewaffneten Konflikten eingesetzt werden können - im In- und Ausland. Gestellt wird sie von Freiwilligen.

afp

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