Nach Drogenbeichte

Hartmann will Amt im Landesvorstand ruhen lassen

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Michael Hartmann will nach seinem Drogengeständnis sein Amt im SPD-Landesvorstand ruhen lassen.

Mainz - Nach seinem Drogengeständnis hat der Mainzer SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Hartmann nach Parteiangaben angeboten, sein Amt im heimischen SPD-Landesvorstand ruhen zu lassen.

Hartmann ist dort Beisitzer. „Ich will ihm ausdrücklich diese Zeit lassen, auch wieder zu sich zu finden“, sagte der rheinland-pfälzische SPD-Chef Roger Lewentz am Montag in Mainz. Der SPD-Landesvorstand werde bei seiner Sitzung an diesem Dienstagabend wohl formulieren, „du bekommst eine Chance, deine Dinge zu ordnen“.

Wird Hartmann wieder kandidieren?

Im kommenden November werde ohnehin ein neuer Landesvorstand gewählt, sagte Lewentz. Offen ist nach seinen Angaben noch, ob Hartmann dann wieder kandidieren wird.

Hartmann hatte zugegeben, in der Zeit der Koalitionsverhandlungen 2013 etwa einen Monat lang eine geringe Menge der Droge Crystal Meth konsumiert zu haben. Gegen den 51-Jährigen ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft. Sein Amt als innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion hatte Hartmann umgehend nach Bekanntwerden der Drogenvorwürfe niedergelegt.

dpa

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