Kurios

Merkel und Königin Maxima: Kurioses Missverständnis bei Zufallstreffen

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Kennen sich eigentlich schon länger: Angela Merkel und Königin Máxima, hier in Begleitung ihres Ehemannes Willem-Alexander, im Jahr 2013.

Eigentlich bewegt sie sich sicher auf internationalem Parkett. Doch als Angela Merkel in New York auf Königin Máxima traf, schien die Kanzlerin kurzzeitig mit ihrem Englisch am Ende. 

New York - „Ja welchen Franz meint sie denn bloß?“, das oder Ähnliches dürfte sich Angela Merkel gedacht haben, als sie am Rande der UN-Generalversammlung in New York ein spontanes Pläuschchen mit der niederländischen Königin Máxima hielt. Dabei war es gerade eine Äußerung der niederländischen Königin, bei der die Kanzlerin nur Bahnhof - beziehungsweise eben besagten „Franz“ verstand. Doch was wollte ihr die Monarchin denn wirklich mitteilen?

Missverständnis zwischen Angela Merkel und Königin Máxima

Als deutsche Regierungschefin stehen Treffen mit Menschen aus aller Herren Länder für Angela Merkel ja eigentlich ständig auf der Tagesordnung. So bewegt sich die Kanzlerin für normal auch gewohnt stilsicher auf internationalem Parkett. Immerhin spricht sie sogar fließend Russisch. 

Nun war es allerdings ausgerechnet die Weltsprache Englisch, die Merkel Probleme bereitete. So kam es in New York nun zu einem amüsanten, wenn auch ein wenig peinlichen Missverständnis zwischen ihr und Königin Máxima. 

Neben der deutschen Regierungschefin und der niederländischen Königin war auch Donald Trump bei der UN-Generalversammlung zugegen, ließ ein Thema in seiner Rede jedoch aus. 

Merkel und Máxima treffen sich am Rande der UN-Generalversammlung

Beide Frauen waren am Rande der 74. UN-Generalversammlung in der amerikanischen Metropole zugegen, als sie völlig unverhofft auf der Straße aufeinander trafen. Wie Videos zeigen (oder etwa Gala berichtet), kamen die beiden nach einer herzlichen Begrüßung dann auch gleich ins Plaudern.

Jedoch dürfte sich die deutsche Kanzlerin bereits zu Beginn ihrer Unterhaltung nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. „Arbeiten Sie hier?“, soll Merkel noch ganz erstaunt gefragt haben, als sie Máxima fernab ihrer Heimat antraf.  „Ja, schon seit zehn Jahren“, lautete die Antwort der niederländischen Königin, die sich seit Längerem für verschiedene wohltätige Projekte engagiert. 

„Welcher Franz?“ - Angela Merkel stolpert über englischen Ausdruck für „Frankreich“

Kurz nach dem holprigen Start ihres kleinen Treffens kam es dann auch gleich zu einem weiteren Missverständnis unter den beiden Frauen. 

„Ich habe erst kürzlich mit Frankreich über die Frauenbewegung gesprochen“, berichtete Máxima noch ganz stolz auf Englisch. Doch statt „France“, also dem Wort für „Frankreich“, verstand die deutsche Kanzlerin offensichtlich immerzu einen Männernamen. 

„Mit wem?“ und „Mit welchem Franz?“, hakte Merkel sichtlich verdutzt nach, wer denn nun der Gesprächspartner der niederländischen Königin gewesen sei. Nach einigen Sekunden der Verwirrung fiel bei der Kanzlerin aber dann auch der Groschen und sie verstand: Máxima sprach von der Nation.

„Ach so“, grinste Merkel schließlich und auch die Königin stimmte in ihr Lachen mit ein. So gelang es den beiden Damen, die vermeintliche Sprachbarriere auf ganz charmante Art zu überwinden und Angela Merkel zeigte, dass sie sich offenbar selbst nicht allzu ernst nimmt. Stattdessen bewies sie Humor und Selbstironie - und im Grunde ist das ja in vielen Lebenslagen mit das Wichtigste. 

lros

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Ob ihr nach den aktuellen Äußerungen des amerikanischen Präsidenten allerdings auch noch zum Lachen zumute war? Denn am Telefon soll Donald Trump über Angela Merkel gelästert haben

Merkel übte zuletzt Kritik an Greta Thunberg. Die jugendliche Klima-Aktivistin verweilt übrigens auch gerade in Amerika und hielt bei der UN-Klimakonferenz eine besonders emotionale Rede. Mitunter wohl auch ein Grund, warum die Hetze gegen sie nun zu eskalieren droht. Nun hat Friedrich Merz die Kanzlerin Angela Merkel scharf angegriffen.

In ihrer Partei hat die Bundeskanzlerin aktuell einen schweren Stand. Merkur.de* erklärt die Schlammschlacht rund um Angela Merkel und Co. in der CDU.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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