Pläne der SPD

Maas verteidigt Vorstoß gegen sexistische Werbung

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Heiko Maas: "Wir treten gegen jegliche Form von Diskriminierung in dieser Gesellschaft ein".

Berlin - Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die Pläne der SPD für ein Verbot sexistischer Werbung verteidigt. "Wir treten gegen jegliche Form von Diskriminierung in dieser Gesellschaft ein. Das ist eine Grundlage für unser Zusammenleben", sagte Maas im Interview mit der "Welt".

Er wehrte sich gegen den Vorwurf etwa aus CDU oder FDP, sich als Oberlehrer der Nation aufzuspielen. "Menschen mit Verboten erziehen zu wollen, ist der völlig falsche Weg", so Maas. "Wir müssen aber wieder heftiger debattieren über die Themen, die uns bewegen. Politik darf solche Fragen nicht unter sich ausmachen."

Es gehe um die Frage, inwiefern man den Schutz vor herabwürdigender Werbung verbessern könne. Eine ähnliche Regelung gebe es bereits lange im Rundfunkstaatsvertrag, erklärte Maas: "Die laute Diskussion über diese Pläne zeigt nun, dass es ein Bedürfnis gibt, über solche Fragen zu reden und zu streiten."

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