„Public Viewing bei rassistischen Übergriffen“

Linke will „Neubürgerkunde“ in den Schulen

+
Die Linke-Vorsitzende Katja Kipping fordert die Einführung eines neuen Schulfachs. 

Berlin - Die Linke fordert mehr Information über Flüchtlinge und ihre Situation schon in den Schulen, um fremdenfeindliche Ausschreitungen künftig zu verhindern.

Man müsse im Unterricht über die Schicksale aufklären, „damit aus so einer anonymen Masse einfach ganz konkrete Menschen mit konkreten Geschichten und Schicksalen werden“, sagte die Linke-Vorsitzende Katja Kipping am Mittwoch im „ARD“-Morgenmagazin. In den Unterricht müsse „eine Art Neubürgerkunde“ sofort aufgenommen werden.

Kipping kritisierte, dass sich bei den Krawallen von Rechtsextremen im sächsischen Heidenau „Bürger mit der Picknickdecke hingesetzt haben und auch noch den braunen Mob angefeuert haben“. Es habe ein „public viewing bei rassistischen Übergriffen“ gegeben.

dpa

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Umfrage zur Bundestagswahl: Schulz weit von Kanzler-Mehrheit entfernt
Umfrage zur Bundestagswahl: Schulz weit von Kanzler-Mehrheit entfernt
Urteil gegen Russland wegen Gesetz zu "Homosexuellen-Propaganda"
Urteil gegen Russland wegen Gesetz zu "Homosexuellen-Propaganda"
Fall Amri: Vorwürfe zu Aktenmanipulation „verfestigt“
Fall Amri: Vorwürfe zu Aktenmanipulation „verfestigt“
Walter Kohl klingelt vergeblich am Haus seines toten Vaters
Walter Kohl klingelt vergeblich am Haus seines toten Vaters
London-Ticker: Täter wohl identifiziert - psychische Probleme
London-Ticker: Täter wohl identifiziert - psychische Probleme