Krankenkassen mit Millionen-Defizit

+
Die gesetzlichen Krankenkassen haben in den ersten drei Quartalen des Jahres ein Defizit von 395 Millionen Euro eingefahren. Foto: Matthias Hiekel/Archiv

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben in den ersten drei Quartalen des Jahres ein Defizit von 395 Millionen Euro eingefahren. Die Finanzreserven liegen bei 15,3 Milliarden Euro, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte.

Die Ausgaben stiegen um 3,7 Prozent je Versicherten. Für die Ärzte gaben die Kassen 4 Prozent je Versicherten mehr aus, für Arzneimittel 4,4 Prozent, für Klinikbehandlungen 3,1 und für das Krankengeld 5 Prozent mehr.

Viele Krankenkassen hätten ihre Versicherten an ihren hohen Reserven beteiligt. Der alleine von den Versicherten zu tragende Zusatzbeitrag liege im Durchschnitt bei 0,83 Prozent und somit unter dem früheren Sonderbeitrag von 0,9 Prozent. Andernfalls hätten die 123 gesetzlichen Kassen einen Überschuss eingefahren.

Mitteilung

Kommentare

Meistgelesen

Verhafteter Salafist plante Bombenanschlag auf Polizei
Verhafteter Salafist plante Bombenanschlag auf Polizei
U-Ausschuss: Merkel will an Geheimdienst-Kooperation mit USA festhalten
U-Ausschuss: Merkel will an Geheimdienst-Kooperation mit USA festhalten
Deutschlandtrend: SPD erstmals seit 2006 wieder vor der Union
Deutschlandtrend: SPD erstmals seit 2006 wieder vor der Union
Tunesien lehnt Verantwortung für Terroristen Amri ab
Tunesien lehnt Verantwortung für Terroristen Amri ab
Kabinett beschließt schärfere Regeln für Abschiebungen
Kabinett beschließt schärfere Regeln für Abschiebungen