Krieg gegen die Ukraine

Kiew: Russland attackiert Schlangeninsel mit Phosphorbomben

Schlangeninsel im Schwarzen Meer
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Die Ukraine feiert die Rückeroberung der Schlangeninsel als strategischen Erfolg: Das Gebiet um die Hafenstadt Odessa müsse nun keinen Einfall mehr vom Meer her befürchten.

Moskau stellte den Abzug russischer Truppen von der Schlangeninsel als „Geste des guten Willens“ dar. Kurz nach dem Rückzug soll die russische Armee Phosphorbomben auf das Eiland abgeworfen haben.

Kiew - Die Ukraine hat der russischen Armee den Abwurf von Phosphorbomben auf die Schlangeninsel im Schwarzen Meer vorgeworfen. Mit Kampfflugzeugen des Typs Su-30 seien von der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim zwei Angriffe mit Phosphorbomben geflogen worden, teilte der Oberkommandierende der ukrainischen Armee, Walerij Saluschnyj, im Nachrichtendienst Telegram mit.

Kurz bevor die Schlangeninsel in russische Hand fiel, schickten die letzten verbliebenen ukrainischen Soldaten einen obszönen Funkspruch in Richtung Besatzer - und wurden im Land zu Helden.

Dazu präsentierte der 48-Jährige eine Videoaufnahme, welche die Bombardierung belegen soll. „Das Einzige, worin der Gegner konsequent ist, ist die unveränderte "Treffgenauigkeit"“, betonte er ironisch mit Hinweis auf anscheinend verfehlte Abwürfe.

Tags zuvor war das russische Militär von der Insel abgezogen. Moskau hatte das als „Geste des guten Willens“ dargestellt. Kiew betrachtet den Abzug von dem am zweiten Kriegstag durch die Russen eroberten Eiland als Sieg infolge häufiger Angriffe. Die Schlangeninsel liegt knapp 35 Kilometer vor dem Donaudelta und war schon vor Kriegsbeginn als Grenzaußenposten militärisches Sperrgebiet. Russland hatte die Ukraine Ende Februar überfallen. dpa

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