Johnson: "Großbritannien wird aktiver als je zuvor sein"

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Boris Johnson will den Brexit keinesfalls mit Isolationismus gleichgesetzt wissen. Foto: Jason Szenes

New York (dpa) - Der neue britische Außenminister Boris Johnson hat vor den Vereinten Nationen seinen Plan für eine aktivere weltpolitische Rolle Großbritanniens bekräftigt.

Der Brexit sei keinesfalls mit Isolationismus gleichzusetzen, sagte Johnson bei seinem Antrittsbesuch im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York vor Journalisten. "Der Brexit bedeutet, dass wir noch mehr nach außen schauen werden, noch energetischer, enthusiastischer und der Welt verpflichtet sein werden."

Auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, mit dem Johnson in New York zusammentraf, habe um diese aktivere Rolle Großbritanniens gebeten. Das gelte auch für Europa. "Wenn man es breiter versteht, geht es nicht darum, dass Großbritannien Europa verlässt. Wir werden uns verpflichteter fühlen als zuvor, wenn es um Zusammenarbeit, Teilhabe und Unterstützung für andere europäische Länder geht."

Die Stimmung gegenüber dem britischen Austritt aus der Europäischen Union habe sich in den vergangenen Wochen gewandelt. "Die Menschen beginnen, das zu verstehen, und die neuen Möglichkeiten darin zu sehen. Viele Gespräche mit Kollegen in den letzten Wochen haben mich ermuntert."

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