Gewaltwelle

Israelis erschießen drei Palästinenser in Autonomiegebiet

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Israelische Soldaten am Freitag am Ort der Zusammenstöße.

Tel Aviv - Im südlichen Westjordanland sind bei Zusammenstößen mit dem Militär drei Palästinenser von israelischen Soldaten getötet worden. Auslöser für die neuerliche Gewaltwelle ist das Besuchs- und Gebetsrecht auf dem Tempelberg.

Israelische Soldaten haben drei Palästinenser im südlichen Westjordanland und im Gazastreifen getötet. Ein Mann sei bei Zusammenstößen mit dem israelischen Militär in Hebron erschossen worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium am Freitag mit.

Ein weiterer Mann kam nach Angaben palästinensischer Behörden im Zentrum des Gazastreifens ums Leben. In der Nähe von Hebron wurde ein Palästinenser erschossen, nachdem er mit seinem Auto israelische Soldaten angefahren hatte, wie palästinensische Zeugen sowie die israelische Armee berichteten.

Seit Beginn einer neuen Gewaltwelle Anfang Oktober wurden 121 Palästinenser und 18 Israelis getötet. Als ein Auslöser gilt ein Streit um Besuchs- und Gebetsrechte auf dem Tempelberg in Jerusalem, der Muslimen und Juden heilig ist.

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