Trotz Gegenstimmen

Iraks Regierungschef Al-Maliki will im Amt bleiben

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Regierungschef Nuri al-Maliki.

Bagdad - Trotz des starken Gegenwindes will Regierungschef Al-Maliki sein Amt behalten. Er beruft sich dabei auf die Verfassung und droht mit "Höllenfeuer".

Gegen starke Widerstände hält Iraks Regierungschef Nuri al-Maliki mit aller Macht an dem Amt fest. Wer gegen den „Kontext der Verfassung“ verstoße, der zünde im Irak „das Höllenfeuer“ an und verletze den Willen des Volkes, sagte Al-Maliki am Mittwoch in seiner wöchentlichen Fernsehansprache.

Der schiitische Politiker ist seit 2006 Regierungschef und will sich für eine weitere Amtsperiode wählen lassen. Er beruft sich dabei auf die Verfassung. Diese gibt dem größten politischen Block im Parlament das Recht, einen Kandidaten für das Amt des Regierungschefs zu nominieren.

Fast alle anderen politischen Kräfte lehnen jedoch eine erneute Kandidatur Al-Malikis ab. Sie machen ihn unter anderem für den Vormarsch der Terrorgruppe Islamischer Staat in großen Teilen des Landes verantwortlich. Laut Verfassung muss Staatspräsident Fuad Massum bis Donnerstag einen Politiker mit der Bildung einer Regierung beauftragen.

dpa

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