Guatemalas Parlament billigt Rücktritt von Präsident Pérez

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Der guatemalische Präsident Otto Pérez hat im Zuge eines Korruptionsskandals nun seinen Rücktritt erklärt. Foto: Esteban Biba

Der Druck der Ermittler und Demonstranten war am Ende einfach zu groß: Kurz vor den Wahlen wirft der guatemaltekische Staatschef das Handtuch. Er soll persönlich an der Spitze einen Korruptionsrings gestanden haben.

Guatemala-Stadt (dpa) - Der guatemaltekische Kongress hat das Rücktrittsgesuch von Präsident Otto Pérez Molina angenommen. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag dafür, den Rücktritt zu akzeptieren.

Bis zum Ende von Pérez' regulärer Amtszeit im Januar führt nun Vizepräsident Alejandro Maldonado die Amtsgeschäfte. Am Sonntag finden in dem mittelamerikanischen Land planmäßig Präsidenten- und Parlamentswahlen statt.

Pérez reichte in der Nacht seinen Rücktritt ein. Kurz zuvor hatte ein Richter Haftbefehl gegen den Ex-General erlassen. Nach Einschätzung der Ermittler stand er an der Spitze eines Korruptionsrings, der im Zollwesen Millionen Dollar unterschlug.

Kongress Guatemala

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