Neuwahlen der Parteiführung

Grüne streiten auf Parteitag über Ausweitung des Elterngelds

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Die Bundesvorsitzenden der Grünen, Simone Peter und Cem Özdemir, stellen sich zur Wiederwahl. Foto: Rainer Jensen

Halle (dpa) - Mit einer Debatte über Arbeitszeitmodelle sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben haben die Grünen am Samstag ihren Bundesparteitag in Halle fortgesetzt. 

Eine längere Auseinandersetzung wird zum Elterngeld erwartet. Auf Antrag des Bundesvorstandes um die beiden Parteichefs Simone Peter und Cem Özdemir soll der Parteitag eine Ausweitung des staatlichen Elterngelds von bisher 14 auf 24 Monate fordern.

Widerstand kommt unter anderem vom möglichen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl, dem schleswig-holsteinischen Umweltminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten, Robert Habeck. Der lehnt wie auch Wirtschaftspolitiker um den bayrischen Bundestagsabgeordneten Dieter Janecek und die Hamburgerin Anja Hajduk die vom Bundesvorstand gewollte Ausweitung des Elterngelds ab.

Anschließend wählt der Parteitag die Führungsspitze. Das bisherige Spitzen-Duo aus Simone Peter und Cem Özdemir tritt erneut an. Die Wiederwahl gilt als sicher. Auch der Parteirat - ein Gremium führender Bundes- und Landespolitiker - wird neu gewählt. Interessant wird, wie dabei die Bewerber für die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl 2017 abschneiden: die Fraktionschefs Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter sowie Robert Habeck.

Antrag Bundesvorstand Arbeistzeit

Änderungsantrag

Familieneministerium zu Elterngeld

Tagesordnung Grünen-Parteitag

Dringlichkeitsantrag zu Paris

Übersicht Anträge für Parteitag

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