Griechischem Wirtschaftsminister droht Konto-Untersuchung

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Die privaten Konten des griechischen Wirtschaftsministers Giorgos Stathakis könnten demnächst Gegenstand eines Untersuchungsausschusses im Parlament werden. Foto: Alexandros Vlachos/Archiv

Athen (dpa) - Die privaten Konten des griechischen Wirtschaftsministers Giorgos Stathakis könnten demnächst Gegenstand eines Untersuchungsausschusses im Parlament werden.

Wie griechische Medien am Freitag berichteten, versäumte es der Politiker der linken Regierungspartei Syriza, bei der in Griechenland pflichtgemäßen jährlichen Offenlegung seiner Vermögensverhältnisse zwei Konten zu deklarieren.

In einer offiziellen Erklärung versicherte Stathakis mittlerweile, es handele sich um zwei Konten seiner Mutter, bei denen er und sein Bruder bevollmächtigt gewesen seien. Seine Vollmacht sei jedoch im Jahr 2014 erloschen, so dass er die Konten auch nicht mehr deklariert habe. Im Jahr zuvor hingegen habe er die beiden Konten noch ordnungsgemäß aufgeführt.

Der Parlamentsausschuss wird wohl dennoch einen genaueren Blick auf die Finanzen und Vermögensverhältnisse des Wirtschaftsministers werfen. Der Tageszeitung "Kathimerini" zufolge droht sogar eine Offenlegung seiner persönlichen Konten. Wie griechische Medien berichten, hatte der Minister im Jahr 2011 "vergessen", eine Million Euro seines Vermögens zu deklarieren. So war seine genauere Überprüfung überhaupt ins Rollen gekommen.

Artikel zu Stathakis in "Kathimerini":

Griechisches Parlament

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