Virginia

Gouverneurswahl - Stimmungstest ein Jahr vor US-Wahl

Gouverneurswahl in Virginia
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Ein Mann macht Bilder, während er auf die Ankunft des republikanischen Gouverneurskandidaten Glenn Youngkin bei einer Wahlkampfveranstaltung in Leesburg, Virginia, wartet.

Das Interesse an der Gouverneurswahl in Virginia ist groß: Hinter den Kandidaten stehen zwei mächtige Kontrahenten: US-Präsident Biden auf der einen Seite - und Ex-Präsident Trump auf der anderen.

Washington - Ein Jahr vor den Kongresswahlen in den USA sind die Bürger Virginias dazu aufgerufen, einen neuen Gouverneur für den Bundesstaat zu bestimmen.

Die Wahllokale in Virginia öffneten am Dienstagmorgen um 6.00 Uhr (Ortszeit/11.00 Uhr MEZ). Die Stimmabgabe ist bis 19.00 Uhr (Mitternacht MEZ) möglich.

Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Demokraten Terry McAuliffe und dem Republikaner Glenn Youngkin voraus. Die Wahl gilt als wichtiger Stimmungstest auch auf nationaler Ebene. US-Präsident Joe Biden hat zur Wahl McAuliffes aufgerufen, sein Vorgänger Donald Trump unterstützt Youngkin. Ergebnisse werden am Mittwoch erwartet.

Biden: „Wir werden gewinnen“

US-Präsident Joe Biden glaubt an einem Sieg des Demokraten Terry McAuliffe bei der Gouverneurswahl im Bundesstaat Virginia. „Wir werden gewinnen. Ich denke, wir werden in Virginia gewinnen“, sagte Biden am Dienstag bei seiner Abschlusspressekonferenz beim Weltklimagipfel in Glasgow. Er gehe aber davon aus, dass es eine enges Rennen werde. „Das wussten wir alle von Anfang an“, so Biden weiter.

Bei der US-Präsidentenwahl vor einem Jahr hatte Biden in Virginia mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung vor Trump gewonnen. Im Sommer lag McAuliffe in Umfragen noch deutlich vor Youngkin, der Republikaner schloss dann aber auf und lag zuletzt sogar leicht vorne.

McAuliffe (64) war von 2014 bis 2018 Gouverneur, Youngkin (54) ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Trumps Republikaner wollen bei den Kongresswahlen in den USA in einem Jahr wieder die Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus erobern. Derzeit verfügen Bidens Demokraten in den beiden Kongresskammern über eine knappe Mehrheit. dpa

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