CDU-Generalsekretär hört auf

„Geile Zeit“: Peter Tauber verfasst emotionalen Abschied von seinem Amt

Seite an Seite: Kanzlerin Angela Merkel mit ihrem Generalsekretär Peter Tauber.
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Seite an Seite: Kanzlerin Angela Merkel mit ihrem Generalsekretär Peter Tauber.

Peter Tauber war vier Jahre lang einer der engsten Mitarbeiter von Kanzlerin Angela Merkel. Jetzt geht er - und gibt auf seinem Blog persönliche Einblicke.

Peter Tauber hat am Sonntag erklärt, sein Amt als CDU-Generalsekretär freiwillig abzugeben. Er will so ermöglichen, dass schon auf dem Parteitag am 26. Februar ein Nachfolger gewählt wird. Kanzlerin Merkel hat am Montag schon verkündet, wen sie favorisiert: Saarlands Ministerspräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer soll neue Generalsekretärin werden.

Auf seinem Blog „Schwarzer Peter“ nimmt Peter Tauber Abschied von seinem Amt. Überschrieben hat er den Blog-Eintrag vom Montag mit den Worten: „Es war mir eine Ehre“. Dann schreibt der 43-Jährige folgende Zeilen: „Mir geht das Lied „Geile Zeit“ von der Band Juli durch den Kopf, wenn ich an die letzten vier Jahre denke. Keine Frage: Es war oft anstrengend, fordernd, aber es war zugleich eine große Ehre, meiner Partei, der ich seit über 25 Jahren angehöre, als Generalsekretär zu dienen.“

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Rückblick auf Zeit mit Merkel

Auch über die Zusammenarbeit mit Angela Merkel findet Tauber nur gute Worte: „Mit großem Dank schaue ich auch auf die Zusammenarbeit mit Angela Merkel zurück, die ich in schwierigen Zeiten unterstützen durfte und die es „ausgehalten“ hat, wenn ich wie zum Beispiel bei der Öffnung der Ehe oder dem Ruf nach einem dringend notwendigen Einwanderungsgesetz eine andere Position als sie vertreten habe.“ Er sei überzeugt: „Es ist ein Segen für Deutschland, diese Frau an der Spitze unserer Regierung zu wissen – gerade angesichts dessen, was in vielen anderen Ländern um uns herum geschieht. Es braucht weiter eine Politik mit Augenmaß.“

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Tauber: „Zu wenig junge Menschen in unseren Reihen“

Auch zur aktuellen Diskussion über eine Erneuerung der CDU äußert sich der 43-Jährige: „Es gibt zu wenig junge Menschen, viel zu wenig Frauen und auch zu wenig Deutsche mit einer Einwanderungsgeschichte, die sich in unseren Reihen engagieren. Darum freue ich mich auch über die aktuelle Debatte über Richtung und Erneuerung der Partei. Es dürfte klar sein, wo ich in dieser Debatte stehe: in der Mitte.“

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