Nach Clausnitz

Fremdenfeindliche Krawalle beschäftigen sächsischen Landtag

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Ein Schild mit der Aufschrift "Widerstand" steht in Clausnitz, einem Ortsteil von Rechenberg-Bienenmühle in Sachsen.

Dresden - Die fremdenfeindlichen Krawalle im Erzgebirgsort Clausnitz beschäftigen den sächsischen Landtag. Am Mittag wird sich der Innenausschuss auf Antrag der Linken in einer Sondersitzung mit dem umstrittenen Polizeieinsatz beschäftigen.

In der vergangenen Woche hatten Polizisten Proteste bei der Ankunft von Asylbewerbern nicht unterbinden können, hatten aber Flüchtlinge teils unter körperlichem Zwang aus ihrem Bus in die Unterkunft geholt.

Die Vorfälle in Clausnitz und der Brand in einer geplanten Asylunterkunft in Bautzen, der am vergangenen Wochenende von Flüchtlingsgegnern bejubelt worden war, überschatten auch eine für den Abend geplante Dankesfeier der Staatsregierung für Flüchtlingshelfer. Dutzende Initiativen und Organisationen fordern von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ein engagierteres Eintreten gegen Rechts. Dazu soll ihm bei der Feier, zu der knapp 2000 Teilnehmer erwartet werden, ein offener Brief übergeben werden.

dpa

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