Informelle Beschwerde wurde abgelehnt

Französische Datenschützer bleiben hart: Google soll weltweit löschen

Paris - Die französische Datenschutzbehörde CNIL beharrt im Streit mit Google auf einer weltweiten Umsetzung des in Europa vorgeschriebenen „Rechts auf Vergessenwerden“.

Eine informelle Beschwerde des Suchmaschinenbetreibers gegen eine entsprechende Vorgabe aus Paris wurde abgelehnt. Das gab die französische Datenschutzbehörde CNIL am Montag bekannt. 

Europas Bürger können von Google unter bestimmten Bedingungen verlangen, Links zu unangenehmen Dingen aus ihrer Vergangenheit aus Ergebnislisten in Internet-Suchmaschinen verschwinden zu lassen. 

Google löscht in solchen Fällen nur Ergebnisse aus europäischen Versionen seiner Suche. Die CNIL fordert, die Treffer weltweit zu entfernen.

dpa

Rubriklistenbild: © afp

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