Treffen der EU-Außenminister

Fluggastrechte bleiben Streitthemen in Europa

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Die EU-Außenminister konnten sich bei ihrem Treffen auf keine gemeinsame Linie einigen.

Luxemburg - Ansprüche von Flugpassagieren bleiben in Europa weiter umstritten.

Die EU-Verkehrsminister diskutierten bei ihrem Treffen am Donnerstag in Luxemburg über das Thema - eine gemeinsame Position der EU-Staaten steht aber noch aus. Besonders umstritten ist die Frage, ab wie viel Stunden Verspätung Reisende eine Einschädigung verlangen können.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) drängte auf eine rasche Entscheidung. „Es ist sehr bedauerlich, dass der EU-Verkehrsministerrat heute die Chance zu mehr Rechtssicherheit für Passagiere und Fluggesellschaften vertan hat“, erklärte Verbandspräsident Klaus-Peter Siegloch. Der europäische Verband AEA hatte vor dem Treffen eine Regelung gefordert, „die Klarheit über die Rechte von Flugpassagieren schafft und Fluggesellschaften keine zusätzliche Last auferlegt“.

Erst wenn die EU-Staaten sich auf eine gemeinsame Haltung verständigt haben, können Verhandlungen mit dem Europaparlament über eine Neuregelung beginnen. Die Abgeordneten wollen Passagiere tendenziell bereits bei einer kürzeren Verspätungszeit entschädigt sehen als die Staaten.

dpa

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