Waffenstillstand in Kolumbien in Kraft getreten

Farc-Chef Rodrigo Londoño verkündet in Havanna den endgültigen Waffenstillstand. Erst vor wenigen Tagen hatten die Rebellen und die Regierung nach über 50 Jahren der Kämpfe einen Friedensvertrag unterschrieben. Foto: Ernesto Mastrascusa
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Farc-Chef Rodrigo Londoño verkündet in Havanna den endgültigen Waffenstillstand. Erst vor wenigen Tagen hatten die Rebellen und die Regierung nach über 50 Jahren der Kämpfe einen Friedensvertrag unterschrieben. Foto: Ernesto Mastrascusa
Zuletzt war der Konfliktin seiner bisher ruhigsten Phase seit Gründung der Farc im Jahre 1964. Foto: Christian Escobar Mora
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Zuletzt war der Konfliktin seiner bisher ruhigsten Phase seit Gründung der Farc im Jahre 1964. Foto: Christian Escobar Mora
Spuren jahrzehntelanger Auseinandersetzungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Farc. Foto: Christian Escobar Mora
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Spuren jahrzehntelanger Auseinandersetzungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Farc. Foto: Christian Escobar Mora
Die Provinz Cauca war jahrelang von der Farc kontrolliertFoto: Christian Escobar Mora
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Die Provinz Cauca war jahrelang von der Farc kontrolliertFoto: Christian Escobar Mora
Experten rechnen bei einem Friedensschluss mit einem deutlichen Anstieg des Wirtschaftswachstums, vor allem im Tourismussektor. Foto: Christian Escobar Mora
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Experten rechnen bei einem Friedensschluss mit einem deutlichen Anstieg des Wirtschaftswachstums, vor allem im Tourismussektor. Foto: Christian Escobar Mora
Bislang investierte die Regierung pro Jahr rund drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in den Kampf gegen illegale Gruppen. Foto: Christian Escobar Mora
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Bislang investierte die Regierung pro Jahr rund drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in den Kampf gegen illegale Gruppen. Foto: Christian Escobar Mora

Bogotá (dpa) - Nach 52 Jahren des Konflikts ist ein endgültiger Waffenstillstand zwischen den kolumbianischen Sicherheitskräften und der linken Guerillaorganisation Farc in Kraft getreten.

"An diesem 29. August beginnt eine neue Geschichte in Kolumbien. Die Waffen schweigen. Der Krieg mit den Farc ist vorbei", schrieb Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos auf Twitter.

In der vergangenen Woche hatten sich die Regierung und die Rebellen nach fast vierjährigen Verhandlungen in Kuba auf ein Friedensabkommen geeinigt. Der Vertrag sieht unter anderem eine politische Beteiligung der Guerilla und eine Sonderjustiz für die Aufarbeitung der Verbrechen beider Seiten vor. Am 2. Oktober sollen die Kolumbianer in einem Referendum über das Abkommen entscheiden.

Seit rund einem Jahr galt in Kolumbien bereits eine weitgehend eingehaltene Waffenruhe. Es gab kaum noch bewaffnete Auseinandersetzungen. Seit Mitte der 1960er Jahre waren in dem ältesten Konflikt Lateinamerikas mehr als 220 000 Menschen ums Leben gekommen und Millionen vertrieben worden.


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