EU-Minister sprechen über Kampf gegen Terrorfinanzierung

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Das Foto aus einem russischen Kampfflugzeug soll Fahrzeugkolonnen des IS zeigen, mit denen Öl transportiert wird. Foto: Russisches Verteidigungsministerium/Archiv

Brüssel (dpa) - Die EU-Finanzminister sprechen heute in Brüssel über Wege, um die Finanzierung von internationalen Terrororganisationen zu unterbinden.

Als Haupteinnahmequellen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gelten beispielsweise der Verkauf von Öl aus besetzten Gebieten in der Nahostregion sowie Kidnapping, Kunsthandel und Schutzgelder. Die Ressortchefs warten insbesondere auf Vorschläge der EU-Kommission.

Die Minister wollen auch erstmals über den Vorschlag der EU-Behörde sprechen, Spargelder europaweit zu schützen. Europas Banken sollen von 2017 an schrittweise in einen gemeinsamen Topf einzahlen, der die Ersparnisse von Kunden im Fall einer Bankenpleite europaweit absichert. Deutschland hat erhebliche Vorbehalte gegen den Plan. Mit Entscheidungen wird in der Ministerrunde nicht gerechnet.

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