"Gegenvorschlag" zu Gläubiger-Forderungen

Griechenland legt Geldgebern neue Reformvorschläge vor

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Brüssel - Die griechische Regierung hat den internationalen Geldgebern neue Vorschläge für Reformen unterbreitet. Athen habe einen "Gegenvorschlag" zu den Forderungen der Gläubiger gemacht, hieß es am Dienstag aus EU-Kreisen.

Wie am Dienstag aus EU-Kreisen verlautete, werden sie derzeit von den internationalen Geldgebern geprüft. Auch die Regierung in Athen bestätigte, dass sie Reformvorschläge vorgelegt habe. Griechische Insider meinten, die Vorschläge würden so, „wie sie jetzt sind“, nicht von den Gläubigern akzeptiert.

Nach griechischen Medieninformationen wurde ein Papier von sieben Seiten mit Reformvorschlägen in der Nacht zum Dienstag der EU übermittelt. Der Athener Nachrichten-Radiosender Skai berichtete, drei Seiten beträfen die Sparmaßnahmen und die anderen vier Seiten, wie Griechenland in den kommenden Jahren finanziert werden solle.

Derzeit laufen in Brüssel Vorgespräche vor einem weiteren Krisengespräch der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und dem französischen Präsidenten François Hollande.

Griechenland ist akut von einer Staatspleite bedroht. Das Hilfsprogramm für das Euroland läuft Ende Juni aus. Bis dann muss ein Kompromiss über das von den Geldgebern aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) geforderte Reformpaket gefunden werden. Sonst können Hilfen von 7,2 Milliarden Euro nicht ausgezahlt werden.

dpa

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