Anerkennung als Israels Hauptstadt

Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem: Trump trifft überraschende Entscheidung

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US-Präsident Donald Trump erkennt Jerusalem als Israels Hauptstadt an.

Es ist eine der umstrittensten Amtshandlungen von Trump, dass er Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte und die US-Botschaft dorthin verlegen lässt. Doch jetzt trifft er eine überraschende Entscheidung.

US-Präsident Donald Trump will nicht zur Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem reisen. Die US-Delegation für die Feierlichkeiten am 14. Mai werde von Vize-Außenminister John Sullivan angeführt, teilte das Weiße Haus am Montag in Washington mit. Der Delegation sollen ferner unter anderem Präsidententochter Ivanka Trump, ihr Ehemann Jared Kushner und Finanzminister Steven Mnuchin angehören. Trump hatte eine persönliche Teilnahme in früheren Äußerungen nicht ausgeschlossen.

Die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem und die damit verbundene Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels ist ein höchst umstrittener Schritt der Regierung Trump. Israel heißt die Entscheidung gut und sieht darin eine Anerkennung von ohnehin bestehenden Tatsachen. Die Palästinenser sehen in den USA wegen der Botschaftsentscheidung keinen ehrlichen Vermittler mehr in der Nahost-Krise.

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Die weitaus meisten Länder der Welt, darunter auch die Staaten der Europäischen Union, erkennen Jerusalem nicht als Hauptstadt Israels an. Die Palästinenser fordern dagegen den 1967 von Israel besetzten Ostteil der Stadt als Hauptstadt für einen künftigen Staat Palästina. Sie sehen in dem historischen Alleingang der USA eine Verletzung internationalen Rechts.

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