News-Ticker

Ukraine-Krieg: Neue Sorgen um AKW Saporischschja

Im Ukraine-Krieg verändert sich nach der Rückeroberung des Gebiets Cherson das Kriegsgeschehen. Russland attackiert Dnipro. Der News-Ticker.

+++ 17.00 Uhr: Dieser News-Ticker ist beendet. Weitere Entwicklungen und Neuigkeiten zum Ukraine-Krieg erfahren Sie in unserem neuen News-Ticker.

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt. © BULENT KILIC/afp
Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus. © Aris Messinis/afp
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine. © Sergei Malgavko/dpa
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet. © Sergei Mikhailichenko/afp
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin. © Andrej Ivanov/afp
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion.
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion. © Facebook/afp
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden.
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden. © Daniel Leal/afp
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen.
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen. © Daniel Leal/afp
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen.
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. © Nikolay Doychinov/afp
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland.
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland. © Aris Messinis/afp
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg.
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg. © Fadel Senna/afp
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke.
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke. © Aris Messinis/afp
Mitten Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland.
Mitten im Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland. © Genya Savilov/afp
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland.
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland. © Michael Kappeler/dpa
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen.
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen. © Sergej Supinsky/afp
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen.
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen. © Aris Messinis/afp
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen.
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen. © Aris Messinis/afp
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind.
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind. © Aris Messinis/afp
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest.
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest. © Alexander Nemenov/afp
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes.
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes. © Yasuyoshi Chiba/afp
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben.
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben. © dpa
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol.
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol. © Dmytro ‚Orest‘ Kozatskyi/afp
Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz in der Bundeswehr.
Am 21. Juni treffen die ersten schweren Waffen aus Deutschland in der Ukraine ein. Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz der Bundeswehr. Sie sieht aus wie ein riesiger Kampfpanzer und kann Ziele in 40 Kilometern Entfernung treffen.  © Sven Eckelkamp/Imago
bombardiert die russische Luftwaffe ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk
Am 27. Juni bombardiert Russland ein Einkaufszentrum im 100 Kilometer von der Frontlinie entfernten Krementschuk. Zum Zeitpunkt des Angriffs befinden sich laut ukrainischen Angaben etwa 1000 Menschen in dem Gebäude, mindestens achtzehn Menschen werden getötet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnet die Attacke als „absoluten Horror“.  © STR/afp
Dieses Satellitenbild von Maxar Technologies zeigt einen Überblick über die Schlangeninsel im Schwarzen Meer.
Nach wiederholten ukrainischen Angriffen zieht sich das russische Militär Ende Juni von der Schlangeninsel südlich von Odessa zurück. Russland spricht von einem „Zeichen des guten Willens“. Die Die Ukraine feiert die Rückeroberung dagegen als Sieg. „KABOOM! Keine russischen Truppen mehr auf der Schlangeninsel“, schreibt der Leiter des Präsidialamts, Andrij Jermak, auf Twitter. „Unsere Streitkräfte haben großartige Arbeit geleistet.“ © dpa
In der Nacht auf den 29. Juli brannte nach einer Explosion ein Gefängnis in Oleniwka, in der von pro-russischen Separatisten besetzten Donezk-Region, aus.
In der Nacht auf den 29. Juli kommen bei einem Angriff auf ein Gefängnis in Oleniwka in der Donezk-Region Dutzende ukrainische Kriegsgefangene ums Leben. Der ukrainische Generalstab beschuldigt Russland, damit Folter von Gefangenen und Hinrichtungen verschleiern zu wollen. Prorussische Separatisten hingegen bezichtigten die Ukraine, für den Angriff verantwortlich zu sein © afp
Auf dem Gelände des Militärflugplatzes Saki nahe Nowofjodorowka kommt es zu heftigen Explosionen.
Am 9. August erschüttern mehrere Explosionen eine russische Luftwaffenbasis auf der 2014 annektierten Halbinsel Krim. Mehrere Flugzeuge werden zerstört. Eine Woche später detoniert auf der Krim ein russisches Munitionslager. Rusland spricht von einem „Sabotageakt“. © dpa
Dieses Satellitenbild von Planet Labs PBC zeigt das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja.
Das Atomkraftwerk Saporischschja ist schwer umkämpft. Das Artilleriefeuer lässt international die Angst vor einer Atomkatastrophe steigen. Am 25. August wird das AKW erstmals in seiner Geschichte vom Stromnetz getrennt. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig den Beschuss des Kraftwerksgeländes und der Umgebung vor. © Planet Labs Pbc/dpa
Rauch steigt über einem Feuer in einem Naturschutzgebiet in der Nähe der Stadt Mykolajiw nach einem Beschuss durch die Streitkräfte der Ukraine auf.
Am 29. August gelingt den ukrainischen Truppen an mehreren Stellen in der Oblast Cherson ein Vorstoß über feindliche Frontlinien. Das russische Verteidigungsministerium bestätigt eine ukrainische Offensive bei den von Russland besetzten Gebieten in der Oblast Cherson und der Oblast Mykolajiw. © Kherson Region Emergency Service/Imago
Einheiten der ukrainischen Streitkräfte sind in der Region Charkiw unterwegs.
Im September erobert die Ukraine im Zuge ihrer Gegenoffensive in der Oblast Charkiw die strategisch bedeutsamen Städte Kupjansk und Isjum von Russland zurück und durchbricht die Frontlinie an mehreren Stellen.  © Imago
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.  © YASUYOSHI CHIBA/afp
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt.
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt. © GENYA SAVILOV/afp
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.  © afp

+++ 15.45 Uhr: Nach dem Beschuss des von Russland besetzten ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja haben Fachleute der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die Anlage nach Angaben aus Moskau auf Schäden untersucht (s. Update v. 14.30 Uhr). Das teilte der Berater des russischen Atomkraftwerkbetreibers Rosenergoatom, Renat Kartschaa, nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tass mit. Die Expertinnen und Experten hätten alle für sie interessanten Objekte besichtigen können. Von IAEA-Seite gab es zunächst keine Information zu der Inspektion.

Erneut soll es Untersuchungen von internationalen Fachleuten im AKW Saporischschja geben.

Zuvor hatte Kartschaa gesagt, die Inspekteursgruppe würde nur Zugang zu den Bereichen erhalten, die einen Bezug zur Nuklearsicherheit haben. Nur das sei von ihrem Mandat abgedeckt. Sollten die Expertinnen und Experten andere Bereiche inspizieren wollen, werde ihnen das verweigert.

News zum Ukraine-Krieg: „Nuklearer Unfall“ droht am AKW Saporischschja

+++ 14.30 Uhr: Im Atomkraftwerk Saporischschja besteht nach Angaben des Leiters der russischen Atomenergiebehörde Rosatom „die Gefahr eines nuklearen Unfalls“. „Wir informieren die Weltgemeinschaft darüber, dass in dem Kraftwerk die Gefahr eines nuklearen Unfalls besteht, und es ist offensichtlich, dass Kiew einen kleinen nuklearen Zwischenfall für akzeptabel hält“, wird Rosatom-Chef Alexej Lichatschow von der russischen Nachrichtenagentur TASS zitiert.

Wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) am Sonntag (20. November) mitteilte, wurde die Anlage zuletzt häufig beschossen – zudem waren am Wochenende stärkere Explosionen zu hören. Am heutigen Montag wird ein Team aus Expertinnen und Experten der IAEO eine Bewertung der Auswirkungen des Beschusses auf die Anlage vornehmen.

News zum Ukraine-Krieg: Internationale Untersuchungen gegen Ukraine angekündigt

+++ 13.10 Uhr: Nach dem Auftauchen von Videos, die die Erschießung sich ergebender russischer Kämpfer durch ukrainische Soldaten zeigen sollen, sind internationale Untersuchungen angekündigt worden. Die Vorwürfe über die Hinrichtung von Menschen, die nicht mehr an Kampfhandlungen teilnahmen, sollten „umgehend, vollständig und wirksam untersucht und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte eine Sprecherin des UN-Menschenrechtsbüros in Genf der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

News zum Ukraine-Krieg: Kreml widerspricht Gerüchten um erneute Mobilisierung

+++ 12.15 Uhr: Zuletzt kursierten immer wieder Gerüchte um eine erneute Mobilmachung in der russischen Armee. Nun hat sich Kreml-Sprecher Dmitri Peskow dazu geäußert. Derzeit gebe es „keine Diskussionen“, betonte er laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Russland hatte eigenen Angaben zufolge Ende Oktober die Mobilmachung von 300.000 Reservisten abgeschlossen. Rund 82 000 der Männer waren demnach bereits Anfang November an der Front im Einsatz, die übrigen sollten in Russland auf den Kampf vorbereitet werden.

+++ 11.15 Uhr: Rund neun Monate nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Widerstandswillen seines Volkes gewürdigt. „Wir sind bereit, das Letzte zu geben. Bereit, bis zum Schluss zu kämpfen“, sagte Selenskyj am Montag (21. November) in einer Videobotschaft anlässlich des sogenannten „Tages der Würde und Freiheit“. Die Ukraine habe einen sehr hohen Preis für die Freiheit gezahlt und werde ihn auch weiterhin zahlen, sagte der Staatschef mit Blick auf die Tausenden Kriegsopfer. Mit dem Feiertag erinnert die Ukraine an den Beginn der blutigen Euromaidan-Proteste 2013/14. Auslöser war damals der Beschluss des russlandfreundlichen Präsidenten Viktor Janukowitsch, ein Assoziierungsabkommen mit der EU nicht zu unterzeichnen.

Jeder habe gesehen, wozu das Volk fähig sei und welche Verteidigung sie hätten, sagte Selenskyj. „Wie wir einer der größten Armeen der Welt widerstehen und eine der besten Armeen der Welt werden können.“ Selenskyj lobte auch den Mut von Zivilpersonen, die feindliche Panzer und gepanzerte Mannschaftswagen „mit bloßen Händen“ gestoppt hätten und trotz Schüssen und Blendgranaten zu Kundgebungen gegen die russischen Besatzer gegangen seien. Ärztinnen und Ärzte operierten trotz Bombenangriffen, Felder würden „unter Bomben und Kugeln“ bestellt.

News zum Ukraine-Krieg: Russland greift Dnipro mit „schwerer Artillerie“ an

+++ 10.15 Uhr: Laut der regionalen Militärverwaltung von Dnipro hat es in der vergangenen Nacht mehrere Angriffe auf die Stadt Nikopol gegeben. „Sechs Angriffe über Nacht“ hat es Militärverwaltungsleiter Valentyn Reznichenko zufolge gegeben. „Die Russen haben den Bezirk mit schwerer Artillerie terrorisiert“, hieß es weiter. Der russische Beschuss habe Privathäuser, ein Boot und mehrere Fahrzeuge in Nikopol beschädigt, sagte Reznichenko. Auch in den nahe gelegenen Gemeinden Marhanets und Myrowe habe es Beschuss gegeben. Dort seien keine Opfer zu beklagen, aber die Einzelheiten des Beschusses würden noch geklärt, sagte er.

News zum Ukraine-Krieg: Ukrainische Truppen wollen Krim zurückerobern

+++ 8.30 Uhr: Anders als der großangelegte Angriff von Russland auf die Ukraine ist die Krim bereits im Jahr 2014 von Russland illegal annektiert worden. Nun kündigt die Ukraine die Rückeroberung der Halbinsel an. „Die Kampagne zur Zurückeroberung der Krim wird stattfinden, da bin ich mir sicher“, schrieb der Leiter des Präsidialamtes, Andrij Jermak, in einer Stellungnahme auf seinem Telegramm-Channel. Über den Zeitpunkt einer möglichen Rückeroberung gab er allerdings noch nichts bekannt. Am Sonntag (20. November) gab es Hinweise darauf, dass Menschen von der Halbinsel Krim fliehen würden. Die genannten Angaben sind nicht auf unabhängige Weise prüfbar.

News zum Ukraine-Krieg: Video zeigt Zerstörung am AKW Saporischschja – Behörde besorgt

Update vom Montag, 21. November, 7.25 Uhr: Nach erneuten Angriffen auf das größte Atomkraftwerk in Europa, zeigt ein Video jetzt die Zerstörung auf dem Gelände. Auf dem Video, das über den von regionalen Journalisten geführten Kanal ENERGODAR.INFO verbreitet wurde, sind Trümmerteile auf dem Gelände des Kraftwerkes zu erkennen. Unter dem Video heißt es, dass die Kühlbecken bei dem letzten Angriff ebenso getroffen wurden, wie das Trockenlager für nukleare Abfälle. Die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) bestätigte die Schäden in einer Stellungnahme.

„Wieder einmal hatten wir das Glück, dass es nicht zu einem potenziell schwerwiegenden nuklearen Zwischenfall kam. Beim nächsten Mal haben wir vielleicht nicht so viel Glück. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass es kein nächstes Mal gibt“, sagte der Generaldirektor Rafael Mariano Grossi von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) in einer Stellungnahme zu den Angriffen. Für Montag (21. November) hat das IAEO-Expertenteam eine Bewertung der Auswirkungen angekündigt. Wer das von Russland besetzte AKW angegriffen hatte, konnte zuletzt nicht mit Sicherheit gesagt werden.

Schwere Kämpfe – Russland feuert 400 Granaten binnen eines Tages

+++ 22.45 Uhr: Im Laufe des Sonntags kam es in der Ost-Ukraine zu heftigen Kämpfen, bei denen allein die russische Seite 400 Granaten abgefeuert haben soll. Das berichtete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Dennoch könnten die ukrainischen Truppen im Gebiet Luhansk schrittweise Gebiete zurückerobern, im Gebiet Donezk scheine der Wintereinbruch dafür zu sorgen, dass die Zahl der Angriffe in den vergangenen Tagen etwas zurückgegangen sei.

Die Spekulation um eine Unterbrechung der Gefechte im Winter hat das ukrainische Verteidigungsministerium dagegen zurückgewiesen. Das Ministerium nutzte den Kurznachrichtendienst Twitter, um recht nonchalant mitzuteilen, dass sie mit keinem vorübergehenden Waffenstillstand rechnet „Wer über eine mögliche ‚Pause der Feindseligkeiten‘ wegen der Minustemperaturen im Winter spricht, hat vermutlich noch nie im Januar ein Sonnenbad an der Südküste der Krim genommen“.

News zum Ukraine-Krieg: Russische Soldaten bestehlen Bevölkerung

+++ 20.09 Uhr: Die russischen Truppen machen wieder mit Raubzügen von sich reden und stehlen wohl alles, was Räder hat. Im Bezirk Kachowka gingen sie vermehrt dazu über, Fortbewegungsmittel der Zivilbevölkerung zu stehlen, teilte der ukrainische Generalstab in Kiew am Sonntag mit. „Sie stehlen der Bevölkerung ihre Privatautos, Motorräder und sogar Fahrräder“, hieß es in der Mitteilung.  

Derartige Raubzüge in besetzten Gebieten waren bisher meist Vorboten weiterer Rückzüge der Truppen.  Nach ihrem Rückzug auf das Ostufer des Flusses Dnipro bei Cherson in der Südukraine bauen russische Soldaten dort nach Angaben aus Kiew neue Abwehrstellungen aus.

News zum Ukraine-Krieg: Frankreich verspricht Waffenlieferungen

+++ 18.51 Uhr: Die Ukraine kann im Ukraine-Krieg mit neue Waffenlieferungen rechnen. Frankreich schickt zwei weitere Systeme zur Luftabwehr und zwei Multiple-Raketenwerfer. Das berichtet die Zeitung „Le Journal du Dimanche“.

+++ 15.10 Uhr: Am Atomkraftwerk Saporischschja im Südosten der Ukraine haben sich nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mehrere starke Explosionen ereignet. Das Expertenteam vor Ort hätte von Dutzenden Einschlägen in der Nähe und auf dem Gelände der größten europäischen Atomanlage berichtet, teilte die Behörde mit. Die Anlage ist derzeit in russischer Hand. Die Vorfälle am Samstag und Sonntag hätte eine Periode relativer Ruhe abrupt beendet, sagte Generaldirektor Rafael Grossi laut Mitteilung.

Das Management der Anlage habe Schäden an einigen Gebäuden, Systemen und Geräten gemeldet. Die Schäden beeinträchtigten aber bislang nicht die nukleare Sicherheit. Es habe keine Verletzten gegeben. IAEA-Chef Rafael Grossi zeigt sich dennoch in großer Sorge: „Wer auch immer dahintersteckt: Es muss umgehend aufhören“. Er bezeichnete den Beschuss als „Spiel mit dem Feuer“. Das Atomkraftwerk war bereits in den vergangenen Monaten schwer umkämpft gewesen und mehrfach unter Beschuss geraten.

Ukraine-Krieg: Russland soll Anschlag auf Atomkraftwerk in Europa planen

+++ 14.02 Uhr: Das ukrainische Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagnachmittag, dass Russland Angriffe auf kritische Infrastrukturen in Belarus vorbereite. Ukrainische Medien zitieren das Verteidigungsministerium wie folgt: „Es ist bekannt geworden, dass auf dem Territorium von Belarus bald mehrere Terroranschläge geplant sind – [es werden] künstlich provozierte, von Menschen verursachte Katastrophen an kritischen Infrastruktureinrichtungen sein.“ Ein Ziel sei wohl das weißrussische Atomkraftwerk Astravets in der Region Grodno im Nordwesten des Landes.

Die Anschläge sollen von russischen Spezialeinheiten geplant und durchgeführt werden. Ziel sei es, die Angriffe der Ukraine sowie der Nato anzuhängen, um so die Beteiligung der belarussischen Armee am Krieg in der Ukraine an der Seite Russlands zu provozieren. Das ukrainische Verteidigungsministerium habe das weißrussische KGB bereits informiert und in höchste Alarmbereitschaft versetzt.

News zum Ukraine-Krieg: Russland formiert sich neu und verlagert Kriegsgeschehen

+++ 11.30 Uhr: Truppenbewegungen im Osten der Ukraine: Wie der ukrainische Generalstab am Sonntag (20. November) mitteilte, scheinen sich die aus dem Gebiet Cherson abgezogenen russischen Einheiten zu einer neuen Streitmacht in den Gebieten Donez und Luhansk zu formieren. In Luhansk richteten die russischen Besatzer zusätzliche Kontrollpunkte ein, um Deserteure zu identifizieren und festzunehmen, so der Generalstab. Schwere Kampfhandlungen scheinen sich nun in den Osten des Landes zu verlagern.

Auch wenn die russische Armee ihr Raketenfeuer intensiviere, könne man noch nicht von einer neuen Großoffensive Russlands sprechen. Dies sagte der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Jurij Ihnat, laut dem Nachrichtenportal Pravda im ukrainischen Fernsehen. Insgesamt hätte seit Samstag 60 russische Attacken mit Raketenwerfern im Donbass gegeben.

News zum Ukraine-Krieg: Luftangriffe aus Russland befürchtet - Kiew warnt Bevölkerung

+++ 9.30 Uhr: Der Morgen des 20. Novembers beginnt mit einem lauten Warnsignal über der gesamten Ukraine. Mit Ausnahme der besetzten Krim sollen auf dem gesamten Festland gegen 9 Uhr (Ortszeit) Luftschutzsirenen geheult haben. Nach Angaben des ukrainischen Nachrichtenportals Pravda fordert die Regierung aktuell alle Ukrainerinnen und Ukrainer dazu auf, in ihren Schutzräumen zu bleiben.

Grund für das Luftschutzsignal soll ein MiG-31K Abfangjäger gewesen sein, welcher in Richtung Ukraine aufgebrochen ist. Darüber berichten belarussische Medien. Flugzeuge dieser Art können Hyperschallraketen vom Typ Kh-47M2 Kinzhal transportieren, welche vom russischen Militär bereits genutzt wurden, um ukrainische Dörfer, Waffendepots und unterirdische Kommandostände anzugreifen. Das Medienunternehmen Belaruski Hajun berichtet außerdem von drei russischen Kampfjets, die sich momentan über Belarus befinden würden.

News zum Ukraine-Krieg: Strafverfolger entdecken in befreiten Gebieten immer mehr tote Zivilisten

Update vom Sonntag, 20. November, 6.33 Uhr: Die ukrainischen Behörden stoßen in befreiten Gebieten rund um Cherson, Charkiw und Donezk nach offizieller Darstellung auf immer mehr Beweise für Gräueltaten der einstigen russischen Besatzer. In den vergangenen zwei Monaten seien in diesen Gebieten bereits mehr als 700 Leichen entdeckt worden, sagte Generalstaatsanwalt Andrij Kostin im Staatsfernsehen. In etwa 90 Prozent der Fälle habe es sich um Zivilistinnen und Zivilisten gehandelt. Außerdem seien etwa 20 Orte entdeckt worden, an denen Zivilisten verhört und gefangen gehalten worden seien, sagte er weiter.

+++ 15.15 Uhr: Der Vizeverteidigungsminister der Ukraine hat sich optimistisch gezeigt, dass der „Krieg bis zum Frühlingsende vorbei ist“. Er halte es auch nicht für ausgeschlossen, dass das ukrainische Militär bereits bis Ende des Jahres auf die Krim vorrücke, sagte General Wolodymyr Hawrylow am Samstag (19. November) im Gespräch mit dem britischen Fernsehsender Sky News. Er zog in seine Überlegungen auch ein mögliches Ende der Herrschaft von Putin in Russland mit ein. Ein solches Ereignis würde die Rückeroberung beschleunigen. Diese sei aber ohnehin nur eine Frage der Zeit.

+++ 13.14 Uhr: Nach heftigen Angriffen auf die Stadt Saporischschja soll die Wärmeversorgung in mindestens 123 Hochhäuser ausgefallen sein. Das meldet der Chef der regionalen Militärverwaltung am Samstagmorgen (19. November) auf Telegram. Bereits am Freitag gab es Berichte von Beschüssen auf die Region (siehe Update vom 18. November, 15.25 Uhr), die teilweise von Russland besetzt ist. In den vergangenen 24 Stunden soll Russland dann weiter auf Saporischschja und umliegende Ortschaften geschossen haben, wie unter anderem die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform berichtet. Der Militärverwaltung vor Ort zufolge gingen 33 Berichte von der Zerstörung von Wohnhäusern und Infrastruktur ein.

News zum Ukraine-Krieg: Heftige Gefechte im Donbass gemeldet

Erstmeldung vom Freitag, 18. November: Kiew/Moskau – Im Kohle- und Stahlrevier Donbass im Osten der Ukraine liefern sich ukrainische und russische Truppen heftige Gefechte, wobei sich der Frontverlauf derzeit kaum verändert. Der ukrainische Generalstab meldete am Freitag (18. November) Artillerie- und Panzerbeschuss auf Dörfer wie Wodjane, Krasnohoriwka und Marjinka bei der Stadt Awdijiwka. Die Kiewer Angaben waren nicht unabhängig überprüfbar, deckten sich in diesem Fall aber mit Berichten russischer Militärblogger.

Das von der Ukraine kontrollierte Awdijiwka liegt wenige Kilometer nördlich von Donezk. Weil dort schon seit 2014 die Front zwischen ukrainischen Kräften und den von Moskau kontrollierten Separatisten verläuft, sind die Stellungen der Ukraine gut ausgebaut. In den fast neun Monaten seit dem russischen Einmarsch am 24. Februar haben die russischen Kräfte nur geringe Geländegewinne erzielt. Zuletzt wurde nach russischen Angaben des Dorf Opytne erobert.

News zum Ukraine-Krieg: Russland beschießt Dorf mit Flugabwehrraketen

Weiterer Schwerpunkt der Gefechte ist laut Lagebericht des ukrainischen Generalstabs die Region um die Stadt Bachmut. Dort seien ukrainische Stellungen mit Panzern, Minenwerfern, Rohr- und Raketenartillerie beschossen worden. Auch hier ist der Frontverlauf seit Monaten praktisch unverändert.

Heftigen Artilleriebeschuss habe es auch am Frontabschnitt von Kupjansk gegeben. Dieser wichtige Eisenbahnknoten im Gebiet Charkiw war bei dem schnellen Vorstoß der ukrainischen Armee im September zurückerobert worden. Allerdings sind die Ukrainer seitdem Richtung Osten kaum weiter vorangekommen.

Im Gebiet Saporischschja beschossen nach örtlichen Behördenangaben russische Truppen nachts ein Dorf mit den eigentlich zur Flugabwehr bestimmten Raketen des Systems S-300. Es sei ein Gebäude zerstört, Menschen aber nicht verletzt worden. (nak/chw/lm/kas/ska/jfw/vbu/aa mit dpa/AFP)

Rubriklistenbild: © Victor / XinHua / dpa

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