Unangenehmer Fauxpas

Trump wird die Queen treffen - und verletzt schon im Vorfeld das Protokoll

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Treffen sich bald mal wieder: Melania Trump, Queen Elizabeth II. und Donald Trump (v.l.n.r.).

Donald und Melania Trump geben bekannt, dass sie in Großbritannien die Queen treffen werden. Doch lange vor dem Treffen blamiert sich der US-Präsident mal wieder.

Donald Trump wird die Queen treffen - und verletzt schon im Vorfeld das Protokoll

Update vom 30. April: US-Präsident Donald Trump wird gemeinsam mit seiner Frau Melania Anfang Juni zum Staatsbesuch nach Großbritannien reisen. Dort wird das US-amerikanische Staatsoberhaupt auf sein britisches Pendant treffen: Queen Elizabeth. Für ein Treffen mit Ihrer Majestät gibt es ein strenges Protokoll, das bis ins Detail festlegt, wer wann wo steht und was er sagen darf. Doch Trumps Presseabteilung verletzt das Protokoll, noch bevor der US-Präsident überhaupt britischen Boden berührt hat.

In der Bekanntgabe der Reisepläne Trumps durch das Pressebüro des Weißen Hauses steht, das Donald und Melania Trump die Einladung „ihrer königlichen Majestät Queen Elizabeth II.“ akzeptieren würden und dafür vom 3. bis zum 5. Juni nach Großbritannien reisen würden. Das Problem bei der Formulierung: Man spricht die Queen nicht mit „Ihre königliche Majestät“ an. Die korrekte Ansprache bei der ersten Anrede sowie in offiziellen Verlautbarungen lautet „Ihre Majestät“. Zusätze wie „königlich“ schmälern in der Logik des adeligen Duktus‘ den Rang und werden deshalb nur an Vertreter unterhalb der Queen verliehen, wie zum Beispiel an Herzoginnen oder Herzöge.

Den Fauxpas hätten sich die Trumps und ihre Presseleute übrigens sehr einfach ersparen können, zum Beispiel durch einen Blick auf die offizielle Internetseite der königlichen Familie. Dort findet sich eine Übersicht der korrekten Anrede, je nach Rang und Geschlecht.

In den USA sorgt aktuell aber auch Donalds Sohn Eric Trump für Aufsehen: Er lieferte sich einen heftigen Schlagabtausch mit dem New Yorker Bürgermeister Bill de Maio, der wiederum auch gegen Eric und seinen Vater austeilte.

Erstmeldung: Weißes Haus gratuliert Melania Trump mit Foto zum Geburtstag - und macht sie damit zum Gespött

Das am Freitag verschickte Bild zeigt die Frau von US-Präsident Donald Trump mit ernster Miene in einem grünen Mantelkleid allein auf einem cremefarbenen Sofa des Oval Office, umringt von etlichen Fotografen, die aber offensichtlich ein ganz anderes Ziel im Blick haben.

„Sieht nach lustiger Geburtstagsparty aus“, lautete ein Twitter-Kommentar. „Das ist das größte Geburtstagsgeschenk, das Donald Trump jemandem machen kann. Seine Abwesenheit“, hieß es auch. 

Weißes Haus macht Melania Trump-Foto zu Geburtstag - sie damit zum Gespött

Nutzer platzierten in Fotomontagen den russischen Präsidenten Wladimir Putin oder andere Prominente neben die einsam wirkende First Lady, andere statteten die 49-Jährige mit Partyhütchen und Luftballons aus.

Offizielles Foto zum Geburtstag von Melania Trump - wirkt lustig bis tragisch, wenn man den ganzen Ausschnitt betrachtet. 

„Traurig“ und „bizarr“ waren häufige Worte in den Beiträgen zu dem Foto. Nur wenige Kommentatoren lobten das blendende Aussehen des früheren Models oder gratulierten einfach mit einem „Happy Birthday“. 

„Mir sagt das: Ich fühle mich so allein, obwohl ich niemals allein bin“, deutete ein Twitter-Nutzer die Aufnahme. Eine vielfach gestellte Frage war, warum das Weiße Haus ausgerechnet dieses bereits im März entstandene Bild zum Geburtstag Melania Trumps postete - beantwortet wurde sie nicht.

dpa

Video: Melania Trumps peinlichste Momente als First Lady

Lesen Sie auch: Während eines Besuchs von Melania Trump in einer Mittelschule in Fort Bragg in North Carolina äußerte sich die First Lady zu ihrer Zukunft. Die Aussage ist konkret, aber zweideutig.

Ihr Ehemann hat gerade mal wieder die Weltbörsen mit zwei Tweets erschüttert 

Am 28. April findet in Spanien die vorgezogene Parlamentswahl statt. Eine Regierungsbildung wird schwer. Das Land steht vor dem politischen Chaos. Bei der Wahl in Spanien zeichnete sich am Sonntag eine weitaus höhere Wahlbeteiligung ab als bei der letzten Abstimmung 2016.

Nach den Angriffen auf zwei Öltanker vor dem Oman scheint der Konflikt zwischen den USA und dem Iran zu eskalieren. Wir haben mit dem Amerika-Experten Dr. Andreas Etges über die Hintergründe und Auswirkungen gesprochen.

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