US-Vorwahl der Demokraten

US-Vorwahlkampf: Kamala Harris steigt aus Rennen aus - Trump mit vergiftetem Abschiedsgruß

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US-Senatorin Harris steigt aus Präsidentschaftsrennen aus.

Die US-Demokratin Kamala Harris verzichtet auf ihre Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl. Die Reaktion von US-Präsident Donald Trump lässt nicht lange auf sich warten.

  • Die demokratische US-Senatorin Kamala Harris zieht ihre Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl zurück.
  • Ausschlaggebend für ihre Entscheidung seien „finanzielle Mittel“.
  • Auf einen Kommentar von US-Präsident Donald Trump reagiert sie schlagfertig.

Washington - Die demokratische US-Senatorin Kamala Harris steigt aus dem Präsidentschaftsrennen ihrer Partei aus. Dies erklärte die 55-Jährige am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter:

Als Hauptgrund für ihren Rückzieher gab Harris finanzielle Mittel an: „Ich bin keine Milliardärin“, erklärte die Senatorin in der Mitteilung an ihre Unterstützer. „Ich kann nicht meine eigene Kampagne finanzieren.“ Außerdem sei es immer schwieriger geworden, das nötige Geld für die Wahlkampagne zu sammeln. Harris versicherte aber, weiterhin für die Ziele ihrer Kampagne - insbesondere Gerechtigkeit - zu kämpfen.

Kamala Harris steigt aus Rennen aus: Trump reagiert prompt auf Twitter

Die Reaktion von Donald Trump auf den Rücktritt von Harris ließ nicht lange auf sich warten. Via Twitter teilte er mit: „Zu schade. Wir werden Sie vermissen, Kamala!“

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1202006070438199298

Doch Harris zeigte sich schlagfertig und konterte prompt: „Machen Sie sich keine Sorgen, Mr. President. Wir sehen uns bei Ihrem Prozess.“ Für ihre Antwort bekam Harris erheblich mehr Twitter-Likes als Trump.

Kamala Harris galt als Hoffnungsträgerin der US-Demokraten                                      

Kamala Harris galt lange Zeit als aussichtsreiche Kandidaten der US-Demokraten. Zu Beginn ihres Wahlkampfes hatte sie als chancenreich gegolten. Harris ist die zweite schwarze Amerikanerin in der Geschichte, die in den US-Senat gewählt wurde. Dort vertritt die frühere Staatsanwältin seit 2017 den Bundesstaat Kalifornien.

Zuletzt schwächelte ihre Kampagne jedoch: In Umfragen lag sie weit abgeschlagen hinter den führenden Kandidaten Joe Biden, Bernie Sanders, Elizabeth Warren und Peter Buttigieg.

Bloomberg kandidiert für Demokraten - Vorwahlen beginnen Februar 2020

Erst vor wenigen Tagen gab der Milliardär und frühere New Yorker Bürgermeister, Michael Bloomberg, offiziell seine Kandidatur bekannt. Bloomberg gilt als einer der reichsten Männer der Welt, sein Vermögen baute er vor allem über sein Medienimperium auf. Seine finanziellen Möglichkeiten, die im US-Wahlkampf von großer Bedeutung sind, dürften ihm eine schlagkräftige Kampagne gegen Amtsinhaber Donald Trump erlauben.

Die eigentlichen Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl bestimmen, starten Anfang Februar 2020 im US-Bundesstaat Iowa. Im Laufe des Dezembers hat sich ein überraschender Mitfavorit herauskristallisiert.

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