US-Präsident löschte Tweet ganz flott

Trump mit peinlicher Twitter-Panne - doch schlimmer ist aber eine Fehlinformation

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Präsident Donald Trump leistete sich via Twitter einen peinlichen Patzer.

Donald Trump hat sich einmal mehr selbst in Bedrängnis gebracht. Nicht nur einen peinlichen Fehler leistete sich der US-Präsident in einem neuen Tweet. 

Washington - US-Präsident Donald Trump will ein Mann klarer Worte sein und ist dies auch in den meisten Fällen. Besonders auf Twitter richtet er sich direkt an die Weltöffentlichkeit und hat den Dienst als politisches Sprachrohr auf höchster Ebene Salonfähig gemacht. Allerdings gilt auch im Fall von Donald Trump: „Nobody‘s perfect“. Und so gab es in einem seiner neuesten Tweets nicht nur einen extrem peinlichen „Vertipper“, sondern gleich mehrere Fehler. Und das nicht zum ersten Mal.

Donald Trump ist aktuell sehr aktiv im Umgang mit der Türkei-Offensive in Nordsyrien. Am Sonntag wollte der US-Präsident seine Twitter-Follower über die Lage vor Ort informieren. Hängen blieben allerdings die Patzer.

Donald Trump via Twitter: Kennt er den Namen des US-Verteidigungsministers nicht?

Der gravierendste Fehler war, dass Trump den Namen seines eigenen Verteidigungsministers komplett vergeigte - kein einfacher Buchstabendreher oder ähnliches. Vielmehr schrieb Trump in seinem Tweet von einem gewissen „Mark Esperanto“, den er zitierte. Gemeint war aber US-Verteidigungsminister Mark Esper. Ein „Vertipper“ oder eine Autokorrektur, die der Schreiber zunächst vielleicht nicht bemerkte.

Nach dem Twittern fiel der Fehler aber wohl auch Trump auf, weshalb der Tweet schnell wieder gelöscht wurde. Aber auch in diesem Fall gilt: Die Weiten des Internets verlieren selten etwas. Und so tauchten Screenshots des Tweets schnell wieder auf.

Es war auch nicht das erste Mal, dass Trump mit den Namen von Kollegen durcheinander kam. Apple-Chef Tim Cook nannte Trump, fast schon logischerweise, „Tim Apple“. Und auch den Namen seiner Frau Melania änderte der US-Präsident bereits in „Melanie“.

Trump legt Esper Worte in den Mund

Doch der fehlerhafte Name ist nach Angaben derNew York Times nicht das Schlimmste an Trumps sonntäglichem Tweet. Denn das Zitat von Mark Esper, wenn Trump nicht wirklich einen Mark Esperanto wiedergeben wollte, wurde womöglich ebenfalls nicht richtig aufgeschrieben.

Trump legt Esper in seinem Tweet die Worte in den Mund: „Der Waffenstillstand hält sehr gut. Es gab einige kleinere Gefechte, die schnell wieder beendet wurden.“

Video: Trump bringt Republikaner gegen sich auf

Peinlich-Tweet: Donald Trump setzt noch einen drauf

Falls Trump Espers öffentliches Statement vom Wochenende zitieren wollte, gab er dieses nicht ganz korrekt wieder, erklärt die NYT. Denn: Esper soll bei seiner Einschätzung sehr viel zurückhaltender geblieben sein. „Ich denke, die Waffenruhe scheint insgesamt zu halten“, soll der US-Verteidigungsminister tatsächlich gesagt haben. 

Zum Schluss seines Tweets setzte Trump dann noch einen drauf: „Wir bringen unsere Soldaten nach Hause“, schreibt er fast heroisch. Hier hatte Mark Esper tatsächlich etwas komplett anderes gesagt. Denn die US-Soldaten, die aus Syrien abgezogen wurden, sollen nicht in die USA zurückkehren, sondern im Irak eingesetzt werden.

Das Impeachment-Verfahren nimmt Fahrt auf. Steht Donald Trump wegen der Ukraine-Affäre vor der Amtsenthebung? Zumindest scheint er Zeugen über Twitter-Attacken einschüchtern zu wollen. Das werfen ihm zumindest die Demokraten vor. 

Vorwürfe gegen Trump haben auch ehemalige Militärangehörige. Sie kritisieren Trumps Begnadigung von angeklagten Soldaten und bereits verurteilten Kriegsverbrechern. 

Nicht das erste Mal, das Donald Trump via Twitter für Aufsehen sorgt. Doch auch bei einer Trump-Rede gab es schon Gelächter im Nachgang.

In einem Radio-Interview mit dem britischen Radiosender LBC sprechen Politiker Nigel Farage und US-Präsident Trump unter anderem über den Brexit - und über Meghan Markle.

rjs

Am Mittwoch beginnen die öffentlichen Anhörungen für das Amtsenthebungs-Verfahren gegen Donald Trump. Die USA erwartet ein hartes Politspektakel. Der Präsident ist vorbereitet. Vor den Tweets von Donald Trump fürchten sich angeblich auch andere Regierungsmitglieder - das behauptet zumindest ein anonymer Autor, der ein Skandal-Buch über den US-Präsidenten geschrieben hat.

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