Deutschland und USA wollen Kampf gegen Terrorismus verstärken

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Der amerikanische Heimatschutzminister Jeh Johnson (l) und Bundesinnenminister Thomas de Maizière geben in Washington eine Pressekonferenz. Foto: Maren Hennemuth

Washington (dpa) - Deutschland und die USA wollen ihre Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus verstärken. Das kündigten Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und der amerikanische Heimatschutzminister Jeh Johnson am Dienstagabend (Ortszeit) in Washington an.

Heute will de Maizière mit Generalstaatsanwältin Loretta Lynch eine Vereinbarung zum Austausch von Informationen unterzeichnen. Unklar blieb, was genau diese beinhalten wird. Details wurden zunächst nicht genannt.

"Der Terrorismus bedroht uns alle und deswegen hilft dagegen nur Standfestigkeit und internationale Kooperation", erklärte der Minister. Thema des Treffens mit Lynch solle auch der Austausch über sogenannte Gefährder sein - also Personen, denen die Polizei zutraut, dass sie einen Anschlag begehen könnten.

Nach den Terroranschlägen in Paris und Brüssel hatten die USA europäische Länder zu einem intensiveren Austausch von Daten aufgefordert.

"Europa hat die Lektionen aus dem vergangenen Jahr gelernt, aus den Anschlägen in Paris und Brüssel. Und jetzt machen wir große Fortschritte", erklärte der Innenminister. Das werde er auch in seinen Gesprächen mit amerikanischen Senatoren in den nächsten Tagen ansprechen. De Maizière reist am Donnerstag zurück nach Deutschland.

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