De Maizière: Wachpolizei soll gegen Wohnungseinbrüche helfen

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In Sachsen sind schon seit einigen Monaten Hilfspolizisten im Dienst. Foto: Sebastian Kahnert

Berlin (dpa) - Wegen der steigenden Zahl von Wohnungseinbrüchen hat sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) für den vermehrten Einsatz von Hilfspolizisten ausgesprochen. Diese könnten "als Wache in besonders belasteten Vierteln eingesetzt werden", sagte de Maizière der "Rheinischen Post".

Die Einsatzkräfte, auch Wachpolizisten genannt, dürfen bereits nach einer wenige Monate dauernden Ausbildung ihren Dienst antreten, haben jedoch weniger Befugnisse als Polizeibeamte.

In Sachsen unterstützen bereits 47 Absolventen einer solchen Ausbildung die regulären Polizeikräfte. De Maizière bezeichnete das "zukunftsweisendes Modell" im Freistaat als vorbildlich für andere Bundesländer. Die bewaffneten Wachpolizisten, die auch Uniform tragen, sollen in Sachsen vorrangig Aufgaben des Objektschutzes sowie der Personenbewachung übernehmen.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt bundesweit seit zehn Jahren kontinuierlich. Noch bis zum 17. Juni beraten die Innenminister der Länder auf ihrer Konferenz im Saarland über weitere Maßnahmen zum Schutz von Wohnungen und Häusern.

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