De Maizière hält an Forderung nach mehr Hilfspolizisten fest

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Nach Ansicht von Bundesinnenminister Thomas de Maizière könnte der Einsatz von Hilfspolizisten zu einer spürbaren Entlastung bei der Polizei führen. Foto: Oliver Dietze

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat seinen Vorstoß für den Einsatz von mehr Hilfspolizisten gegen Kritik verteidigt. "Wir brauchen mehr Polizisten in Deutschland", sagte de Maizière der "Bild am Sonntag".

Deren Ausbildung dauere aber. Der Einsatz von qualifizierten Wachpolizisten dürfe kein Ersatz für voll ausgebildete Polizisten sein. Vielmehr gehe es um eine Ergänzung.

Der Koalitionspartner SPD hatte die Forderung des Innenministers nach mehr Hilfspolizisten mit Kurzzeitausbildung als Ausdruck von Hilflosigkeit bezeichnet. Auch innerhalb der CDU ist der Vorschlag umstritten.

De Maizière erwiderte, bei richtiger Umsetzung führe der Einsatz schnell zu einer spürbaren Entlastung bei der Polizei. Dies habe mehr Polizeipräsenz in der Öffentlichkeit und damit auch mehr Sicherheit zur Folge. "Das wäre auch keine Aufweichung des Gewaltmonopols, sondern ein Beitrag zur Durchsetzung desselben", argumentierte der Innenminister. Ob das in die Konzepte der Bundesländer passe, müsse dort entschieden werden.

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