UN-Generaldebatte

Damaskus kritisiert Ban Ki Moon scharf für Äußerungen zum Syrien-Krieg

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UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon sprach am Dienstag, 20.September 2016, vor den Vereinten Nationen. 

Damaskus - Nach Kritik von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Vorgehen der Regierung in Syrien hat das syrische Außenministerium den Diplomaten scharf angegriffen.

Die Äußerungen von Ban seien "von den Vorschriften der UN-Charta weit entfernt", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Sana am Dienstag das Ministerium. Wer den Posten des Generalsekretärs der UNO innehabe, müsse sich jedoch an diese Charta halten.

Unter Ban hätten sich die Vereinten Nationen von ihrer "Rolle, Lösungen für internationale Probleme zu finden, entfernt", kritisierte das Ministerium weiter. Es sei ihnen nicht gelungen, auch nur einen Konflikt beizulegen. Ban tritt im Dezember nach zehn Jahren als oberster Diplomat der UNO ab.

Der Generalsekretär hatte am Dienstag in einer Rede bei der UN-Generaldebatte der syrischen Regierung von Präsident Baschar al-Assad eine besonders große Schuld am Tod unschuldiger Zivilisten zugewiesen. Die syrische Regierung lasse Fassbomben auf Wohnviertel werfen und "systematisch Tausende von Häftlingen foltern".

Die UNO hatte außerdem am Dienstag ihre Hilfslieferungen vorerst eingestellt, nachdem am Montagabend ein Hilfskonvoi in der Provinz Aleppo bei Luftangriffen getroffen worden war. Dabei gab es mehrere Tote.

AFP

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