Mit Fackeln vor einer Flüchtlingsunterkunft

Nach Neonazi-Aktion: CSU schließt Mitglied aus

Die CSU-Parteizentrale in München. 
+
Die CSU-Parteizentrale in München. 

Rechtsextremisten hatten sich im Februar mit Fackeln vor einer Flüchtlingsunterkunft versammelt. Später zogen sie dann zum einstigen NS-Reichsparteitagsgelände. 

Nürnberg/München - Die CSU hat einen jungen Mann aus der Partei ausgeschlossen, der an einer Aktion von Rechtsextremisten in Nürnberg mit anschließendem Fackelmarsch beteiligt gewesen sein soll. Das sagte ein CSU-Sprecher am Dienstag, zuvor hatte der Bayerische Rundfunk (BR) darüber berichtet. Der Ausschluss sei rechtskräftig.

Die Rechtsextremisten hatten sich Ende Februar zunächst mit Fackeln vor einer Flüchtlingsunterkunft versammelt. Später zogen sie mit den dann angezündeten Fackeln zum einstigen NS-Reichsparteitagsgelände. Dort posierten sie auch auf der Zeppelintribüne, von der einst Adolf Hitler gesprochen hatte.

An Neonazi-Fackelzug teilgenommen: CSU-Mitglied wird ausgeschlossen

Der BR hatte damals über die Teilnahme des CSU-Mitglieds an der Aktion berichtet: Der Mann sei zwar nach eigenen Angaben nach einer Polizeikontrolle vor der Flüchtlingsunterkunft gegangen, verteidige den Fackelzug aber. Nach CSU-Angaben war der Mann kein Parteifunktionär, sondern ein einfaches Mitglied.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Russland-Affäre: Vorwürfe gegen früheren Trump-Mitarbeiter Michael Flynn fallengelassen
Russland-Affäre: Vorwürfe gegen früheren Trump-Mitarbeiter Michael Flynn fallengelassen
Bundestag beschließt Nachtragshaushalt
Bundestag beschließt Nachtragshaushalt
Äthiopien: Prominenter Sänger erschossen - mindestens 90 Menschen sterben bei Protesten 
Äthiopien: Prominenter Sänger erschossen - mindestens 90 Menschen sterben bei Protesten 
Sigmar Gabriel war Berater für Fleischkonzern Tönnies
Sigmar Gabriel war Berater für Fleischkonzern Tönnies

Kommentare