Bundeswehr rettet vor Tripolis 103 Flüchtlinge

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Das Bundeswehr-Schiff "Werra" hat vor der Stadt Tripoli die Passagiere eines in Seenot geratenen Schlauchbootes gerettet. Foto: Bundeswehr/Celine Hochholzer

Berlin (dpa) - Deutsche Marinesoldaten haben vor der libyschen Küste 103 Menschen von einem Schlepperboot in Seenot gerettet. Wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr berichtete, blieben alle Insassen des großen Schlauchboots unverletzt.

An Bord waren 97 Männer, 4 Frauen und 2 Kinder, die versucht hatten, illegal nach Europa zu gelangen. Sie wurden von einem norwegischen Schiff der europäischen Grenzschutzagentur Frontex übernommen. Das leere Schlauchboot wurde von den Soldaten des deutschen Versorgungsschiffs "Werra" als "Schifffahrtshindernis" versenkt. Die Bundeswehr hat seit Mai im Seegebiet zwischen Libyen und Südeuropa nach eigenen Angaben 6705 Menschen vor dem Ertrinken gerettet.

Pressemitteilung Bundeswehr

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