In sieben Ländern

Bundestag beschließt Bundeswehr-Einsätze in Afrika

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Deutsche Marine-Soldaten in Dschibuti (Archivbild).

Berlin - Soldaten der Bundeswehr sind künftig in sieben afrikanischen Ländern stationiert.

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Einsätzen beschloss der Bundestag am Donnerstagabend die deutsche Beteiligung an der UN-Friedensmission in Liberia. Allerdings soll die Bundeswehr maximal fünf Einsatzkräfte für den Führungsstab in das westafrikanische Land schicken. Die Mission der Vereinten Nationen war bereits 2003 nach einem 14-jährigen Bürgerkrieg in Liberia beschlossen worden. Deutschland war bislang aber lediglich mit einigen Polizisten daran beteiligt.

Zuvor hatte der Bundestag bereits beschlossen, dass sich die Bundeswehr ein weiteres Jahr am Anti-Piraten-Einsatz vor der Küste Somalias beteiligt. Statt maximal 1200 Soldaten sollen künftig aber nur noch bis zu 950 Einsatzkräfte zur EU-Mission „Atalanta“ entsandt werden. Derzeit sind ohnehin nur rund 330 Bundeswehr-Soldaten am Horn von Afrika. Seit Beginn der Mission vor sieben Jahren ist die Zahl der Piratenangriffe dort auf ein Minimum gesunken.

dpa

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